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Durchwachsene Reaktion auf feurige Liebeskomödie

Komödie in Festsälen Durchwachsene Reaktion auf feurige Liebeskomödie

Die Bühne der Peiner Festsäle war am Dienstagabend als gemütliches, aber kitschig dekoriertes Wohnzimmer hergerichtet. Es diente als Kulisse für die Komödie „Der letzte der feurigen Liebhaber“ von Neil Simon.

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Doppelrolle: Sabine Kaack stellte in der Liebeskomödie zwei Personen dar.

Quelle: Foto: Celine Wolff

Peine. Martin Lindow in der Titelrolle als Barney Cashman begeisterte von Anfang an. Viele Lacher, die sich in der zweiten Hälfte noch verstärkten, gingen durch das Publikum. Cashman, Inhaber eines Fischrestaurants, dessen erotische Erfahrungen sich fast ausschließlich auf die Ehe mit seiner Helma beschränken, wagt in seinem 48. Lebensjahr einen Seitensprung. Doch das erweist sich als viel leichter gesagt als getan!

Sein erster versuchter Seitensprung mit Elaine Navazio, dargestellt von der bekannten Schauspielerin Sabine Kaack, ist alles andere als erfolgreich. So hapert es nicht nur an Cashmans zu hoher Stimme oder der Nervosität, sondern auch an seinen Fingern, die er sich dreimal unter die Nase hält - aus Angst, dass sie nach Austern riechen. „Die rauchende, hustende, trinkende, verheiratete Frau hat förmlich gewollt, dass ich die Kleider von ihr reiße“, so Cashmans Fazit.

Auch mit seinem zweiten versuchten Seitensprung klappt es nicht: Er versucht es bei einer psychisch gestörten, Marihuana rauchenden Nachtclubsängerin namens Bobbi, gespielt von Marie Anna Suttner. Den letzten Versuch wagt Cashman mit Jeanette, ebenfalls gespielt von Sabine Kaack, einer guten Freundin seiner Helma. Jeanette, die seit acht Monaten nicht mit ihrem Mann geschlafen hat, stellt Cashman einfach zu viele Fragen.

Eine lustige Liebeskomödie, passend zum Valentinstag, denn am Ende will der vermeintliche Fremdgeher nur noch auf seine Helma warten. Schließlich sei nicht nur er, sondern auch sie anständig, sanft und liebevoll.

Der Funke sprang am Dienstag dennoch nicht bei jedem Zuschauer über: „Die Komödie ist einigermaßen gut, trotzdem ein bisschen hektisch. Die Darsteller haben gut gespielt, aber ich hatte es mir ein bisschen lustiger vorgestellt“, resümierte der 63-jährige Ingbert Schulze aus Peine.

Auch Julia Furgber (46) aus Edemissen konnte nicht immer lachen: „Das Stück ist durchwachsen. Es waren allerdings ein paar schöne Lacher dabei.“

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