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Druck auf Wulff wächst: Das sagen die Peiner

Peine Druck auf Wulff wächst: Das sagen die Peiner

Nach Drohanrufen bei mehreren Pressevertretern und der Kredit-Affäre gerät Bundespräsident Christian Wulff immer heftiger in die Kritik. Peiner Politiker schließen den Rücktritt des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten nicht mehr aus.

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Er steht immer mehr unter Druck: Bundespräsident Christian Wulff, über den sich in der PAZ auch Peines Politiker äußern.

Peine. Vor elf Jahren forderte Christian Wulff den Rücktritt des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau wegen einer Flugaffäre – doch der blieb im Amt. Vor dem Aus steht jetzt aber Wulff selbst: Die Kritik wird immer lauter und nach eineinhalb Jahren scheint das Ende von Wulffs Amtszeit nur noch eine Frage der Zeit zu sein. „Wenn man die moralischen Ansprüche sieht, die er seinerzeit an Johannes Rau stellte, dann müsste er zurücktreten“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle. „Wenn Herr Wulff weiter wartet, kommen immer neue Dinge heraus und es wird nur noch schlimmer für ihn.“

Auch Dr. Manfred Sohn, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Landtag, fordert den Rücktritt des Bundespräsidenten: „Das Maß ist langsam voll und sein Verhalten ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Herr Wulff muss sich die Frage stellen, ob er nicht von sich aus aufhören sollte. Früher oder später wird ihm die Frage nach dem Rücktritt sowieso gestellt.“

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt schlägt hingegen leise Töne an: „Er befindet sich in einer schwierigen Situation. Meiner Meinung nach sollte er nicht zurücktreten. Doch wenn er zurücktritt, werde ich diesen Schritt respektieren.“
Bundestagsmitglied und SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil sieht indes sogar Kanzlerin Angela Merkel in der Pflicht: „Es ist unwürdig, dass das Staatsoberhaupt versucht, kritische Meinungsbildung zu unterdrücken. Nun muss Frau Merkel erklären, ob Herr Wulff ihren Maßstäben an sein Amt noch gerecht wird.“

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Dorothea Plate, 66, Equord „Herr Wulff sollte zurücktreten und sich entschuldigen – und zwar jetzt. Seine Fehltritte grenzen an Dummheit.“
     
Peter Kahl, 59, Dungelbeck „Er nutzt seine Stellung aus und ist nicht mehr glaubwürdig. Ich hoffe, der nächste Bundespräsident ist kein ehemaliger Politiker.“
     
John Gregory, 46, Dollbergen „Sein Verhalten war falsch. Die Pressefreiheit darf nicht untergraben werden, nun zurückzutreten wäre richtig.“
     
Gun Rudolph, 39, Bad Homburg „Herr Wulff ist mir zwar sympathisch, doch als Staatsoberhaupt gezielt zu drohen, geht eindeutig zu weit.“
     
Dieter Samieske, 53, Peine „Es ist kein guter Charakter, der sich durch die Aktionen zeigt. Es gibt sicher einen besseren Bundespräsidenten für uns.“
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