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Drogen-Prozess: Peiner (33) muss sechs Jahre und sechs Monate ins Gefängnis

Peine Drogen-Prozess: Peiner (33) muss sechs Jahre und sechs Monate ins Gefängnis

Peine. Knallharte Strafe für einen Peiner Drogendealer (33): Er muss laut einem Urteil des Hildesheimer Landgerichtes für sechs Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Ein weiterer Angeklagter (25) wurde dagegen gestern freigesprochen.

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Drogen-Prozess im Landgericht Hildesheim: Die Peiner Angeklagten verdeckten gestern vor der Urteilsverkündung ihre Gesichter.

Quelle: bar

Angeklagt war der 33-Jährige, weil er Ende 2010 etwa 500 Gramm sowie weitere zwölf Mal von Sommer bis Herbst 2011 jeweils ein Kilogramm Marihuana für den Weiterverkauf in Peine erworben hatte. Der letzte Kauf kam nicht zustande, weil die Polizei die Lieferung aus den Niederlanden abfing.

Das Gericht sah die Anklage als bestätigt an und verurteilte den Mann zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten. Er hatte zur Tatzeit wegen eines einschlägigen Urteils unter Bewährung gestanden. Weil das Verfahren sich lange hinzog, werden zwei Monate der Strafe als verbüßt erklärt.

Der zweite Angeklagte wurde freigesprochen. Der damalige Drogenlieferant sagte als Hauptbelastungszeuge vor Gericht, der 25-Jährige sei zwar zwei Mal bei der Übergabe des Rauschgifts anwesend gewesen, habe aber dabei keine aktive Rolle gespielt. Die Übergabe hatte in Peine vor einem Café stattgefunden. Es habe dort einen weiteren Mann gegeben, der das Marihuana an sich nahm, so der Zeuge. Doch weder Aussehen noch Vorname stimmten mit dem 25-jährigen Angeklagten überein. Die Anklage gegen die beiden Männer stützte sich fast ausschließlich auf die Aussage dieses Zeugen. Er hatte 2010 bis 2011 von Hannover aus mit einer Bande Handel mit Marihuana betrieben, das er oder seine Mittäter aus Holland holten. Nach seiner Festnahme hatte er umfangreiche Aussagen gemacht sowie Namen von Mittätern, Lieferanten und Abnehmern genannt. In der Folge gab es zahlreiche Verurteilungen.

Die Verteidigung versuchte, die Glaubhaftigkeit des Zeugen in Frage zu stellen. Er hatte durch seine Kooperation auf Strafmilderung gehofft, hatte ihn das vielleicht dazu verleitet, einen Unschuldigen zu belasten?

Das Gericht hatte jedoch am Ende keine Zweifel an den Aussagen des Zeugen, der sich auch ganz erheblich selber belastet hatte.

bar

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