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Drei Vereine, ein Kommers

Peine Drei Vereine, ein Kommers

Dungelbeck. Ein volles Zelt und eine tolle Atmosphäre - vor diesem Hintergrund eröffnete der Vorsitzende der Vereinigten Schützengesellschaft Dungelbeck, Michael Knittel, den Kommers am Vorabend des Schützenfestes.

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Gründungsmitglieder der Schützengesellschaft (von links): Vorsitzender Michael Knittel, Heinrich Peyers, Reinhold Kühne, Hans Siedentopp, Helmut Niemann, Willi Köther.

Quelle: im

Sein Verein konnte auf ein 60-jähriges Bestehen zurückblicken. Das war Grund genug, auf den 31. August 1953 zu schauen, als 34 Gründungsmitglieder den Schützenclub aus der Taufe hoben, von denen noch acht am Leben sind und fünf anwesend waren. Mit großem Stolz wies Knittel auf das Vereinsheim hin, das in vielen Arbeitsstunden umgestaltet wurde und in neuem Glanz erstrahlt. Der Kugelfang wurde saniert, ebenso die Sicherheitswand für Kleinkaliber und im Rahmen der Dorferneuerung auch der Vorplatz. Zahlreiche Aktivitäten tragen zur Geselligkeit bei, dazu gehören das Oktoberfest, das Schinkenessen und der Frühschoppen. Froh ist der Vorsitzende, dass eine Jugendgruppe gegründet wurde.

Anlässlich des Jubiläums wurde eine Ehrenscheibe ausgeschossen, die Melanie Künnemann mit einem 16,6 Teiler erringen konnte. Knittel ehrte den Schausteller Frank Ahrendt, der zum 50. Mal am Dungelbecker Schützenfest teilnahm.

In seinem Vortrag ging der Vorsitzende des TSV „Eintracht“ Dungelbeck, Frank Hildebrandt, auf die Gründung im Jahr 1893 ein. Der Sportverein wurde vor 120 Jahren als reiner Männerturnverein ins Leben gerufen, der Sportbetrieb fand im Saal der heutigen Gaststätte „Müller“ statt. Der monatliche Beitrag betrug 30 Pfennig, wer unentschuldigt fehlte, wurde zur Kasse gebeten. Im Sommer ging es zum Springen und Laufen auf die „Bullenwiese“, wo heute Schule und Turnhalle stehen. 1926 gründete sich der Fußballclub, erst 1934 wurde aus beiden Vereinen der heutige TSV. Hildebrandt bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, die den Sportverein bei etwa 550 Mitgliedern am Leben erhalten.

Ganz im Zeichen von Ehrungen der Fördermitglieder stand der Beitrag der Pisserdohlen. Der Vorsitzende Walter Könnecke, der ebenfalls für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet wurde, hob besonders die Leistung von Heinrich Peyers hervor, der fast 30 Jahre als musikalischer Leiter fungierte und über 50 Lieder selber getextet und komponiert hatte. Die Gründungsmitglieder Werner Köther, Heinrich Peyers, Gerd Kühne und Walter Könnecke bekamen eine besondere Auszeichnung. Seit 2008 leitet Henning Kötz die muntere Sängerschar von bis zu 38 Aktiven. Mit vier Liedern trugen die Sänger zum Programm bei.

Im Anschluss übernahm der Schützenverein die Regie, und mit dem Einseifen der neuen Junggesellen und dem Ehrentanz der Majestäten ging die Feier bis tief in die Nacht.

bm

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