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Dorothea Duckeck besitzt 1500 Eulen: Figurensammlung soll nach Peine kommen

Peine Dorothea Duckeck besitzt 1500 Eulen: Figurensammlung soll nach Peine kommen

Peine. Dorothea Duckeck wohnt im Hildesheimer Stadtteil Ochtersum. Was sich hinter der Wohnungstür verbirgt, lässt sich bereits erahnen, wenn man den Flur und das Blumenbeet vor dem Haus betrachtet: Eulen in allen Größen, Formen und Farben. Die Eule ist bekanntlich das Wahrzeichen der Stadt Peine. Das weiß auch Duckeck, die bereits darüber nachdenkt, ihre Figurensammlung dem Peiner Kreismuseum zu vermachen.

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Von Eulen umgeben: Dorothea Duckeck in ihrem Wohnzimmer.

Quelle: mea

„Vor ungefähr 25 Jahren habe ich eine Spardose in Form einer Eule geschenkt bekommen“, so die Rentnerin. Daraufhin kamen ihre Kinder auf die Idee, dass die Mutter doch Eulen sammeln könnte. Dann wüssten sie immer, was sie ihr schenken können. Dass es nach über 20 Jahren einmal etwa 1500 Eulen sein würden, habe sie sich damals nicht erträumt. Gezählt haben ihre Enkelkinder und griechische Verwandte die Tiere vor einiger Zeit.

„Am Ende war es wie eine Eulen-Sucht“, lacht Duckeck. Es mache Spaß, die vielen unterschiedlichen Eulen anzusehen. Die Tiere stammen aus der ganzen Welt. Verwandte und Freunde wurden mit dem Eulen-Fieber infiziert und brachten Duckeck verschiedene Variationen mit. Ob aus Kohle, Muscheln, Perlen, Blättern, Ton, Glas, Holz, Stein, Kuhhorn, Wachs, Plastik, Plüsch oder Pappmasché - in der Wohnung des Ehepaares sind Eulen aus diversen Materialien zu finden.

Ein ganz besonderes Stück sei der extra für sie angefertigte WC-Deckel. Ihr Mann Hans rief dafür einen Toilettendeckeldesigner an, den er im Fernsehen gesehen hatte. Beim Gang auf die Toilette ist aber nicht nur der knallbunte Deckel zu bestaunen: Ein Bewegungsmelder sorgt auch für Eulen-Geräusche.

Ebenso besonders sei die kleinste Eule ihrer Sammlung. Sie ist aus Silber und etwa so groß wie ein Reiskorn. Die größte sei der Schirmständer, in dem Regenschirme stehen - natürlich mit Eulenmotiv. Andere nützliche Dinge wie Gläser, Uhren, Kissen, Decken, Ohrringe, Fingerhüte, Topflappen oder eine Pfeife sind ebenso im Eulendesign gehalten. „Mein Mann akzeptiert meine Sammelleidenschaft“, erzählt sie und erklärt, dass sie zwei Dinge noch nicht besitzt: „Mir fehlen noch ein Taschentuch und Hausschuhe.“

Jede Eule habe ihre eigene Geschichte und werde deshalb liebevoll behandelt. Zwei Mal im Jahr schwingt die Rentnerin in einer großen Putzaktion den Staubwedel und reinigt jede einzelne Eule. Duckeck selbst kauft sich keine Eulen mehr: „Es muss ja alles einmal ausgeräumt werden, wenn ich nicht mehr bin. Ich würde die Sammlung gerne dem Museum der Eulenstadt Peine vermachen. Das würde gut passen.“

mea

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