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Dorfentwicklung macht mobil

Peine Dorfentwicklung macht mobil

Peine. Mit dem Fahrrad erkundeten 25 Aktive aus der Kanal-Fuhse-Region jetzt die Dorfregion im Bereich Peine-West. Die beiden Arbeitsgruppen Dorf-Identität und Wegenetz haben bereits während der Erstellung des Dorfentwicklungsplanes die „Tour de Historie“ erarbeitet.

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Die Teilnehmer der Radtour.

„Ziel ist es, den Gemeinschaftsgedanken dieser Region zu fördern. Wir wollen zeigen, was unsere Dörfer Schönes und Interessantes zu bieten haben und wir wollen, dass die Dorfentwicklung in der Öffentlichkeit bekannter wird“, betonten Christian Bartscht und Friederike von Schütz als Sprecher der Arbeitsgruppen.

Am Startpunkt führte Dr. Ingo Reinhardt, Sprecher der Dorfversammlung Vöhrum, in die Geschichte des Ortes ein, der schon im frühen Mittelalter als „Vordem“ an einer Furt der Fuhse entstand. Den ersten Stopp legte die Gruppe am Mittellandkanal ein. Axel Reihers informierte über dessen Bau. Weiter ging es nach Berkum mit einer Kirche, wo Glocke „Katharina“ das Signal gab, um nach Rosenthal zu radeln. Rosenthal war im Mittelalter wichtiges Handwerker- und Handelsdorf mit eigenem Marktplatz.

Nach einer Stärkung im Feuerwehrhaus Schwicheldt, startete die Radgruppe zur zweiten Etappe durch die Schwicheldter/Vöhrumer Feldmark in Richtung Röhrse, und legte an der Kapelle zusammen mit Ortsvorsteherin Ursula Henniger einen Kaffee-Stopp ein. Anschließend ging es über Eixe zurück nach Vöhrum. Unterwegs wurde an einer Reihe von Haltepunkten Historisches über die Ortschaften erklärt. Dabei wurde deutlich, dass die Dorfregion in vielerlei Hinsicht eine Grenzregion ist: Der nördliche Teil liegt in der Geest und war Teil des protestantischen Herzogtums Lüneburg beziehungsweise des Königsreichs Hannover, der südliche Teil geht in die Börde über und gehörte zum katholischen Bistum Hildesheim. Heute ist die Grenze zum Teil noch in der unterschiedlichen Baukultur ersichtlich. Die Dorfregion hat sich daher das Motto gegeben: „Grenzen überwinden, Dörfer verbinden!“

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