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Dokumentation über die Salzgitter AG

Peine Dokumentation über die Salzgitter AG

Peine. Beeindruckende Bilder, spannende Historie: Das Stahlwerk Peiner Träger ist am Mittwochabend im NDR-Fernsehen Teil einer Dokumentation.

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Interview im Stahlwerk: Regisseur Manfred Uhlig (links) im Gespräch mit Werksarbeitern.

Quelle: Carsten Brand

Für die Reihe „Made in Norddeutschland“ hat der Norddeutsche Rundfunk die Salzgitter AG, ihre Geschichte und die dort arbeitenden Menschen porträtiert. Gesendet wird die 45-minütige Dokumentation über die Stahlkocher aus Niedersachsen heute um 21 Uhr sowie am morgigen Donnerstag um 6.35 Uhr.

Zehn Drehtage verbrachte das Filmteam um den Autor und Regisseur Manfred Uhlig in Salzgitter. Die Produktionstage waren eng durchgeplant. „Mithilfe von historischen Filmen, Fotos und Zeitzeugen folgt die Dokumentation den Spuren einer spannenden norddeutschen Wirtschaftsgeschichte“, erklärt NDR-Autor Manfred Uhlig. „Vom Brieföffner bis zum Träger im Haus - Stahl betrifft jeden, dafür möchten wir die Augen der Zuschauer öffnen.“

Eine längere Sequenz der Dokumentation beschäftigt sich auch mit dem Peiner Stahlwerk. „Wir zeigen den historischen Bezug, und wie Stahl aus Peine zum Markenartikel in aller Welt wurde“, so Uhlig. Bilder aus dem Gründungsjahr 1858, von der Ilseder Hütte und von Peiner Träger werden gezeigt. Und man thematisiert auch aktuelle Brennpunkte, wie der Stellenabbau und wie das Werk in Peine damit zu kämpfen hat.

Doch die Dokumentation ist kein schlichtes Unternehmensporträt. „Wir haben den Film nicht in Auftrag gegeben“, sagt Konzern-Sprecher Olaf Reinecke. „Wir sehen die Dokumentation heute auch zum ersten Mal und sind schon gespannt.“ Nicht die bloßen Zahlen und Fakten des zweitgrößten Stahlkonzerns in Deutschland beeindrucken in dem NDR-Beitrag. Die Dokumentation lebt auch von den menschlichen Geschichten der Arbeiter, den Blick hinter die Kulissen und den imposanten Bildern am Hochofen. „Wir haben mit einer Spezialkamera gedreht, damit wir ganz nah dabei sein konnten“, so Uhlig. „So bekommt man als Zuschauer den Eindruck, man würde selbst den Bohrer beim Stahl-Abstich führen.“

Von Janine Kluge

Inhalt der NDR-Dokumentation

Allen Stahlkrisen zum Trotz kann sich die Salzgitter AG als Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern behaupten. Acht Millionen Tonnen Roheisen werden hier produziert, rund 10000 Menschen arbeiten an den Standorten Salzgitter, Peine und Ilsenburg. Gegründet wurde das Riesenstahlwerk 1937 von Hermann Göring. Die Nationalsozialisten planten für den Krieg und wollten von Stahllieferungen aus dem Ausland unabhängig werden. Mithilfe von historischen Filmen, Fotos und Zeitzeugen folgt die Dokumentation den Spuren einer spannenden Wirtschaftsgeschichte.

Der Film begleitet die Hochofenarbeiter Daniel und Thomas Pichel, ein Zwillingspaar, das in dritter Generation im Werk arbeitet. Das Kamerateam beobachtet einen Chefverkäufer, der den Stahl gegen harte Konkurrenz auf den Markt bringen muss. Und es ist dabei, wenn Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann bei den Analysten in Frankfurt zum Rapport antritt. Sein Ziel: Die Börse soll wieder an die Zukunft von Stahl aus Norddeutschland glauben.

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