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Diskussion über Zukunft der Eurozone

Veranstaltung in Peine Diskussion über Zukunft der Eurozone

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Eurozone“ hatte am Dienstagabend die Friedrich-Ebert-Stiftung geladen. Rund 30 Interessierte folgten der Einladung ins Schützenhaus.

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Von links: Dr. Alexander Schellinger, Moderatorin Vanessa Krukenberg, Torsten Windels und Franz Einhaus in der Diskussion.

Quelle: Anna Gröhl

Peine. Eingangs begrüßten Franziska Schröter vom Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung die Gäste. Zu den Referenten am Abend gehörte Dr. Alexander Schellinger (Herausgeber „Die Zukunft der Eurozone“). SPD-Generalsekretär Hubertus Heil musste aus terminlichen Gründen absagen, Landrat Franz Einhaus sprang kurzfristig ein. Europa war und ist weiterhin ein bedeutendes Thema, betonte Einhaus in seinem Grußwort. „Es ist nicht nur ein Thema für die große Politik, sondern auch ein Thema auf der kommunalen Ebene.“ Mit Sorge schaue er derzeit auf die europäische Diskussionslage. Einhaus: „Wir brauchen im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung im nationalen Gefüge weiterhin einen Spielraum, der bislang dafür gesorgt hat, dass wir die Gestaltung direkt vor Ort mitbestimmen können.“

Ein wichtiger Faktor für den Landrat, der diesen Aspekt in der derzeit geführten Diskussion um Europa vermisse. „Die kommunale Selbstverwaltung, wie wir sie hier haben, ist in Europa nicht selbstverständlich. Unser Gestaltungsspielraum könnte aber mehr und mehr eingeengt werden“, befürchtet er. Dr. Alexander Schellinger stellte im anschließenden Impulsvortrag die Thesen seines 2016 erschienen Buches „Die Zukunft der Eurozone“ heraus. Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern sowie führenden Vertretern aus Politik und Verwaltung fordert er darin konkrete und zugleich pragmatische Reformvorschläge. „Unser Plädoyer darin lautet, dass es einen demokratisch gewählten Euro-Finanzminister geben muss, einen neuen wirtschaftspolitischen Ansatz sowie ein gemeinsames Eurozonen-Budget.“

Den Abschluss des Abends bildete die Diskussionsrunde mit Franz Einhaus, Alexander Schellinger sowie Torsten Windels, Chefsvolkswirt der Nord/LB.

Von Anna Gröhl

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