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„Diese sinnlose Zerstörungswut“

Ex-Elmeg-Gelände in Peine „Diese sinnlose Zerstörungswut“

Kaputte Fensterscheiben, zerschlagene Waschbecken, herausgerissene Heizungen: Wie ein Trümmerfeld wirkt das ehemalige Elmeg-Gelände an der Vöhrumer Straße in Peine. Vandalen haben hier das komplette Inventar der Gebäude zerstört. Doch jetzt wird das alte Verwaltungsgebäude saniert – als Schulungsraum für Langzeitarbeitslose.

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Peine. Kopfschüttelnd steht Elektro-Meister Veit Höver auf dem ehemaligen Elmeg-Gelände in Telgte und zeigt auf das scherbenübersäte Areal. Er sagt: „Es ist erschreckend, wie es hier aussieht. Halbstarke haben hier scheinbar jahrelang gehaust und alles zerstört, was nicht niet- und nagelfest war. In den Gebäuden ist alles kaputt.“

Das 30 000 Quadratmeter große Gelände steht bereits seit 2004 leer. Es gehört der HSH Nordbank, der früheren Hausbank der Elmeg. Die Elmeg hat dort damals Telefon-Systeme produziert, und vorher war es der Sitz der Spinnhütte Peine gewesen – eine große Seidenspinnerei.

Heizungen geklaut

Doch jetzt wird das linke, große Verwaltungsgebäude von Hövers Mitarbeitern saniert – die Kosten liegen bei 120 000 bis 150 000 Euro, hat die PAZ aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Dort sollen ab 1. Mai 250 Langzeitarbeitslose von der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Kreises Peine geschult werdebn. Sie sollen wieder fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden.
„Zurzeit sind die verschiedenen Projekte quer über das Peiner Land verteilt“; sagt Mike Maczollek, kaufmännischer Leiter der Beschäftigungsgesellschaft im Gespräch mit der PAZ. Künftig sollen die einzelnen Projekte wie die Fahrradwerkstatt oder die Spielzeug-Drehscheibe in Telgte konzentriert werden.

Elektromeister Höver sagt: „Auch in diesem Gebäude sah es schlimm aus. Jugendliche und Diebe haben unter anderem Elektrokabel herausgerissen, Heizungen geklaut und Lampen zerstört. Wir haben angefangen, wieder alles herzurichten und auch Sanitärtechniker sind im Einsatz, um die Heizung zu erneuern und die Toiletten wieder einzurichten.“ Die Elektriker tauschen kaputte Elektrokabel aus, verlegen neue Datenkabel für Computer und setzen Steckdosen. Der Peiner ärgert sich über „diese sinnlose Zerstörungswut“, hofft jedoch, dass dies der Beginn für eine Gesamtsanierung des Ex-Elmeg-Areals ist. Der Anfang sei gemacht.

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WartenWartenMit Blindheit per Definition geschlagen, dennoch nicht unsichtbar, präsentiere ich mich als unbeachtetes und ungeliebtes Stiefkind zeitgenössischer Literatur.

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