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„Die stumme Schönheit“: Schule macht Theater

Peine „Die stumme Schönheit“: Schule macht Theater

Peine. Ein ganzes Jahr lang hatte sich der 12. Jahrgang des Ratsgymnasiums Peine auf diesen Auftritt vorbereitet. Und die Mühen haben sich gelohnt, denn die Premiere des Stücks „Die stumme Schönheit“ von Johann Elias Schlegel begeisterte rund 250 Gäste in der Aula der Schule.

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Das Stück „Die stumme Schönheit“ führte das Ratsgymnasium auf.

Quelle: bol

Mit Charme und Witz wurde die Zeit vom Einlass bis zum Beginn des Stückes überbrückt. Schüler des Ensembles, verkleidet als Handwerker, gingen durch die Publikumsreihen und sprachen die Anwesenden an, ob diese nicht die stumme Schönheit spielen wollten. Große Verwunderung unter den Gästen. Dann wurde das Licht gedämpft, das Stück begann.

Die Handwerker wurden gefragt, ob sie denn eine Freiwillige für die Hauptrolle gefunden hätten. Dies wurde bejaht und es trat eine junge Frau auf die Bühne. Man beglückwünschte sie zur Rolle, drückte ihr ein Abendkleid und den Text in die Hände und schickte sie in die Garderobe. Immer noch Verwunderung unter den Gästen, doch die wurde schnell aufgelöst, denn man rief im Chor „April, April!“. Das war der erste tosende Applaus des Abends und lange nicht der letzte.

In der Komödie aus dem Jahre 1747 geht es um eine Bürgersfrau, die aus Geldgier ein ihr anvertrautes Kind mit dem eigenen vertauscht. Das Stück zeigt aber auch den Wertewandel des Bürgertums in der bezeichneten Epoche und ist zum größten Teil in Reimform verfasst. Dies gekonnt vorzutragen, ist den Schülern sehr gut gelungen. Das uralte Stück wurde in Teilen beim Original belassen, aber auch zahlreiche moderne Einflüsse waren eingefügt und sorgten im Publikum für viele Lacher.

Begleitet wurde das Stück von Erzählerin Katharina Gugel, die humorvolle Hintergrundinformationen lieferte und die bei jedem Theaterstück erforderlichen Handwerker immer in das Geschehen einband. Sie trat zudem als Regisseur auf, gab launige Anweisungen, bei denen das „Bühnenbild“ einfror. Dies verlieh dem Stück das gewisse Etwas.

Gepaart mit der eindrucksvollen Mimik und Gestik der Protagonisten - die mehr sagten als 1000 Worte - war das Stück ein voller Erfolg.

bol

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