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Die sahnige Erdbeere in Grün

Vöhrum Die sahnige Erdbeere in Grün

Die Tage werden kürzer, die Gesichter länger – ganz allmählich sagt der Sommer leise „Servus“. Da passt es gut, dass die Pflanze des Monats, die die PAZ zusammen mit dem Ökogarten der Integrierten Gesamtschule Peine in Vöhrum präsentiert, einen Schuss Exotik in die langsam beginnende Herbst-Trübnis bringt. Ein herzliches Willkommen der Cherimoya.

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Exotik pur: die Cherimoya.

Quelle: privat

Peine-Vöhrum . Die auch „kalte Frucht“ genannte Pflanze kommt in Südamerika und Spanien vor und ist ein immergrüner, tief verzweigter Baum oder Strauch von drei bis neun Metern Höhe. „Im Tier- und Ökogarten gibt es eben nicht nur exotische Tiere, an denen sich Körperbau und Verhalten gut studieren lassen – auch der Anteil der Kübelpflanzen nimmt stetig zu“, erklärt die Leiterin des Ökogartens, Betina Gube. „Diese Pflanzen weisen ebenso besondere Anpassungen an ihr Klima auf, die es zu finden und einzuordnen gilt.“

Die Cherimoya-Früchte enthalten neben den ungenießbaren Kernen Vitamin C, B1 und B2, Kalzium und Phosphor. „Dazu schmecken sie noch lecker nach sahnigen Erdbeeren mit Mango“, findet Gube. Nur selten gelingt es in Deutschland, diese Frucht nach künstlicher Bestäubung reifen zu sehen. Mitarbeitern im Ökogarten ist es gelungen. „Wir sind stolz auf unsere grüne Vitaminbombe“, sagt Gube.

Eigentlich benötigt die Pflanze subtropisches Klima, um optimal zu wachsen. Deswegen findet man sie vor allem in Kolumbien, Ecuador oder Nordperu, wo sie an den Ausläufern der Anden in ungefähr 2000 Metern Höhe wächst. Doch auch in Spanien, Israel und Portugal wird sie angebaut.

Aufgrund seiner süßen Früchte wird der Cherimoya-Baum auch Süßsack genannt. Die Farbe bei Fruchtreife ist Hellgrün bis Grün. Die Cherimoya ist essreif, wenn ihre Haut leicht schwärzlich ist und auf leichten Druck nachgibt. „Sie wird geschält und von den inneren Samen befreit und so pur oder mit ein wenig Zitronensaft genossen“, erläutert Gube.

Die Cherimoya sollte übrigens nie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es wird empfohlen, die Frucht zum Nachreifen in Papier einzuschlagen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Außerdem sollte man beim Verarbeiten der Frucht aufpassen: Der Saft der Cherimoya verursacht beim Kontakt mit Kleidung hartnäckige, schwer zu entfernende bräunliche Flecken.

Tobias Mull

Hintergrund

Herbstferienprogramm des Ökogartens

Heute, 10 bis 13 Uhr: Yo hablo español! – Erste Worte auf Spanisch (ab 6 Jahren)

Donnerstag, 8. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Wir spielen Theaterszenen (ab 6 Jahren)

Donnerstag, 8.Oktober, 14 bis 17 Uhr: Erlebniswelt Meerschweinchen- und Kaninchenstall (ab 6 Jahren).

Freitag, 9. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Lebensraum Teich (ab 10 Jahren).

Montag, 12.Oktober, 10 bis 13 Uhr: Hunde, Pony, Schaf und Esel (ab 8 Jahren).

Dienstag, 13.Oktober, 10 bis 13 Uhr: Mensch & Tier (ab 8 Jahren).

Mittwoch, 14. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Meerschwein und Kaninchen (ab 8 Jahren).

Donnerstag, 15.Oktober, 10 bis 13 Uhr: Farben – los colores (ab 6 Jahren).

Freitag, 16. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Insekten – insectos (ab 8 Jahren).
Anmeldungen nimmt Marianne Miemietz unter der Telefonnummer 05171/ 56869 entgegen. Die Angebote kosten jeweils 8 Euro – zwei Geschwister zahlen 15 Euro. Weitere Infos auch im Internet unter www.ökogarten-peine.de oder unter Telefon 0175/ 5421390.

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