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Die jungen Wilden rockten die Bühne im Forum

Peine Die jungen Wilden rockten die Bühne im Forum

Peine. Elf junge Peiner Autoren, Musiker und Maler präsentierten am Sonnabend unter dem Titel „Sounds of Love and Hate“ Texte, Songs und Bilder rund um das Thema Liebe und Hass.

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Kritisch, gedankenschwer, schräg und launig: Mit „Sounds of Love and Hate“ rissen die ehemaligen jups-Autoren im Peiner Forum ihre Zuhörer mit.

Quelle: im

Die Elf gehörten zur jups-Redaktion, der preisgekrönten jungen Peiner Seite, die in der Zeit von 1999 bis 2010 in der Peiner Allgemeinen Zeitung erschien. Svenja Heinecke, Ariane Hussy, Stephanie Jabs, Ingo Lege, Rebekka Lenz, Tim Meyer, Christian Opel, Jenny Paulick, Alexander Tsitsigias, Tassia Weimann und Vater der jups, Mathias Begalke, taten sich für diesen einmaligen Auftritt zusammen und brachten in Kooperation mit dem Kulturring Peine eine interessante, abwechslungsreiche, nachdenkliche, humorvolle und durchweg kreative Show auf die Bühne.

Alle jups-Autoren haben inzwischen Peine für Studium und Job verlassen, die Liebe zur Heimatstadt wie zur Kreativität aber ist geblieben. Die Songs und vorgetragenen Texte waren kritisch, gedankenschwer, schräg, launig. Gänsehautfeeling brachte Alexander Tsitsigias mit seiner Interpretation von „The Power of Love“ in den Saal. Wirklich bühnenreif war der Auftritt von Ariane Hussy, die im Poetry-Slam-Style über das Thema „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ sinnierte. Es gab Geschichten über den Ostseeurlaub, Erfahrungen mit Besuchen im Fitnessstudio und über Abende allein zu Hause, mit Dirty Dancing im CD-Player, einem Armen Ritter mit Nutella und der Sucht nach Aufmerksamkeit bei Facebook.

Nachdenklich stimmte der Beitrag von Tassia Weimann, die sich dem Thema „Im Schutz der Jugend“ gewidmet hatte, mit Gedanken über den Weg und die Wirrungen vom Jugendlichen zum Erwachsenen. Eine Kommentarschlacht, entzogen aus sozialen Netzwerken, lieferten sich Ariane Hussy und Rebekka Lenz. Sie widmeten sich dem Tod eines 12-jährigen Amerikaners, der wegen einer Spielzeugpistole von Polizisten erschossen wurde.

Für einen stimmungsvollen Abschluss sorgte der Jups-Vater Matthias Begalke, der mit seiner Gitarre und deutschen Texten weitere Denkanstöße gab: „Geh raus und fange endlich an zu leben. Du hast ja nur eines.“ Zurück blieb auch die Erkenntnis: So etwas brauchen wir in Peine häufiger. Das war ganz großes Kino.

bol

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