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Die Zecken-Saison hat begonnen

Kreis Peine Die Zecken-Saison hat begonnen

Die Hochsaison für Zecken hat wieder begonnen: „Ab etwa acht Grad werden die Zecken munter und warten auf Wiesen und in Wäldern auf vorbeikommende Wirte“, sagt die Leiterin des Peiner Gesundheitsamtes, Dr. Doris Arnold.

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Die Zeckensaison hat begonnen: Warnschilder machen auf die Plagegeister aufmerksam.

Quelle: A

Die blutsaugenden Spinnentiere halten sich vor allem im hohen Gras und Gebüsch auf und beherbergen die verschiedensten Erreger, die sie durch Stiche übertragen. Das kann zu schweren Infektionen führen. Über 50 Krankheiten sind weltweit bekannt, die bekanntesten sind die durch Bakterien verursachte Gelenk- und Muskelentzündung Lyme-Borreliose sowie die durch Viren bedingte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Sie kann zu einer Hirn, Hirnhaut- oder Hirn-Rückenmarksentzündung führen. Der lange Winter hat den Blutsaugern nichts anhaben können. Im Gegenteil, sind sie nun bei fast sommerlichen Temperaturen regelrecht ausgehungert und daher besonders aktiv. Spaziergänger können mit festem Schuhwerk, langen Hosen sowie Oberteilen mit langen Ärmeln gegen Zeckenbefall vorbeugen.

Ein Biss der Spinnentiere ist aber kein Grund zur Panik: Die Erreger der Borreliose beispielsweise sitzen im Magen-Darm-Trakt der Zecken und gelangen erst 12 bis 24 Stunden nach dem ersten Saugen in die Wunde. „Wichtig ist das gründliche Absuchen nach einem Aufenthalt im Freien“, erklärt Arnold. Entfernen kann man die Tierchen mit einer Zeckenkarte oder -pinzette, sie ist ab zwei Euro in jeder Apotheke erhältlich. Aber Achtung: Bleibt ein Teil der Zecke in der Haut zurück oder entzündet sich die Einstichstelle, muss ein Arzt aufgesucht werden. Eine akute Borrelieninfektion kann in vielen Fällen durch eine Behandlung mit Antibiotika geheilt werden.Eine Impfung gegen Borreliose gibt es bisher nicht. Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko von FSME besteht in Niedersachsen laut Arnold nicht. Dennoch sollten vor allem Menschen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, Kinder, die viel im Freien spielen, und Reisende in die südlichen Bundesländer eine vorsorgliche FSME-Schutzimpfung mit dem Hausarzt beraten. Der Süden Deutschlands zählt zu den FSME-Risikogebieten, nicht so Niedersachsen.

bra/ck

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