Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Die Welt der Kunst an acht Peiner Orten entdecken

Kunstpfad in Peine Die Welt der Kunst an acht Peiner Orten entdecken

Kunstliebhaber im Peiner Land können sich ein ganzes Wochenende lang Zeit nehmen, in Ruhe zu schauen, zu staunen und zu genießen: An acht Orten sind am Sonnabend und am Sonntag die Werke von Künstlern – teils aus dem Peiner Land, teils von weiter her – auf dem „Kunstpfad“ zu entdecken.

Voriger Artikel
Ärzte doktern vor Arbeitsgericht
Nächster Artikel
„Heimstätte verkaufen, Hertie-Haus kaufen“

„Lichtgrafiken“ nennt Steffen Kluge seine Arbeiten, die während des Peiner Kunstpfades im oberen Foyer des Peiner Forums zu sehen sind.

Quelle: privat

Kreis Peine. Bereits zum sechsten Mal zieht sich der Kunstpfad quer durch das Peiner Land. Alle Ausstellungsorte sind am Sonnabend und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Und dabei zu sein lohnt doppelt: Da ist natürlich zum einen der individuelle Kunstgenuss, zu dem an jedem einzelnen der Veranstaltungsorte eingeladen wird. Da ist aber auch als kleiner Anreiz, mehrere Stationen des Kunstpfades anzusteuern, die Aussicht auf eine Belohnung. Es gibt eine Stempelkarte, auf der man sich an jedem der Veranstaltungsorte bestätigen lassen kann, dass man dort war. Wer mindestens sechs Stempel gesammelt hat, kann sich über ein wertvolles Präsent freuen.
Die Veranstaltungsorte und die Künstler sind:

Kompetenzzentrum Ilsede

Uta Hilker aus Hohenhameln präsentiert hier auf Einladung des Kulturvereins Ilsede ihre Werke. Am Sonntag um 11 Uhr wird sie sich und ihre Bilder bei einer Kunstmatinee mit Sektempfang vorstellen. Uta Hilker war Kunsterzieherin an einer Realschule. Seit sie im Ruhestand ist, bleibt ihr mehr Zeit für eigenes kreatives Schaffen. Neben der Malerei befasst sie sich auch mit Mosaikarbeiten und Steinbildhauerei. Ihre Bilder haben alle eines gemeinsam: viel Farbe. Neben Landschaften und Stillleben entstehen mehr und mehr abstrakte Gemälde mit eigenen Bildwirklichkeiten.

Meisterhaus Ilsede, Zum Wasserturm 30

Die Bilder von Kerstin Nieto-Madrid, die im Meisterhaus in Ilsede zu sehen sind, umfassen eine breite Skale des Stimmungsbarometers, angefangen von einer ausgeglichenen bis hin zu einer fröhlichen Ausstrahlung. Die Künstlerin lässt sich von den Farben der Natur inspirieren. So entstehen Farbträume, die den Betrachter zum Assoziieren und zu einem Dialog mit Farben, Formen, Gestaltung und Wirkung einladen.

Kunstraum Malerhof Voigtholz

„Spul mal zurück…“ nennt sich die interaktive Klangreise ins Gestern von Vlady Bystrov (Braunschweig) und Sergey Letov (Moskau), die auf dem Malerhof Voigtholz zu erleben ist. Sie ist ein Spiel zum Zuhören aus Klang, Raum, Rhythmus und Atmosphäre, das von einer oder vielen Personen gespielt werden kann und sich ständig verändert. Man darf gespannt sein. Am Ende eines Tages mündet alles in einem Livekonzert mit den Künstlern, die als Meister des freien Improvisierens gelten.

Den zweiten Raum der Galerie gestaltet die Künstlerin Henryka Thamm aus Meine. Sie ist seit 2004 vorwiegend als Bildhauerin tätig. Ihre Objekte und Plastiken zeigen Unruhepole wie Anziehungskräfte in einer distanzierten, harmonischen Formensprache auf.
Die Vernissage beginnt am Sonnabend um 18 Uhr.

Kunsttreff Abbensen

Im Kunsttreff zu sehen sind Arbeiten in Öl und Acryl von Annemarie Strümpfler und Martin Koroscha aus Bremen. Strümpflers Thema ist die menschliche Figur und ihr Verhältnis zum Raum. Hierbei ist allein der Mensch in Bewegung, oft auch nur in Ausschnitten. Die Eroberung des Raumes durch den Körper, die dynamische Geste auf die Fläche zu bringen, ohne dass der Ausdruck erstarrt, das ist Anliegen der Künstlerin und es geschieht über die Linienführung, das Malmaterial, das Aufbrechen oder Fließen der Farben.

Martin Koroscha bevorzugt das Quadrat für seine menschenleeren Landschaften und Orte. Sein Thema ist die Raum-Illusion. Durch die Konstruktion mit Lineal und Stift entstehen Innen- und Außenräume, Landschaftsbilder von vermeintlicher Klarheit, und doch sind sie tendenziell surreal, die oberflächlich starren Bauten kommen in Bewegung und wirken schwerelos. Koroschas Bildwelten sind voller Brüche und doppelbödigem Humor.

Galerie Gillmeister, Peine

Pop-Art-Bilder von Nicole Leidenfrost aus Baden-Württemberg sind in der Galerie Gillmeister in Peine zu sehen. Wenn kräftige Farben die Führung übernehmen, sich Figuren aus dicken Materialschichten auf der Leinwand herausschälen, dann ist Nicole Liedenfrost in ihrem Element. Die 35-Jährige malt, wie sie lebt: bunt und intensiv. Im Zentrum ihrer Arbeiten liegen Figur und anatomische Darstellung. Ihre Bilder sind klar, und doch verschwimmt der einschichtige Eindruck eines dicken, leuchtenden Farbauftrags in den Bildern. Am Sonnabend ab 11 Uhr ist Vernissage, von 14 bis 18 Uhr ist die Künstlerin anwesend.

Galerie Wichmann, Peine

„...über den Dächern“, das ist wörtlich gemeint und auch wieder nicht. Sabine Pinkepank hat ihr Atelier im Stahlwerk. Regelmäßige Arbeitsaufenthalte in Kalifornien und Paris nutzt sie zur Zusammenarbeit mit anderen Künstlergruppen. Die Zeit während der Flüge nutzt sie und lässt kleinformatige Kunstwerke entstehen auf den Papiertüten, die sich im Netz der Rückenlehne des Vordersitzes befinden. Eine Auswahl dieser bemalten Tüten wird erstmals in der Galerie Wichmann gezeigt. Des Weiteren gibt es Malerei und Installationen zu sehen. Die Ausstellung wird am Sonnabend, 7. November, um 16 Uhr eröffnet.

Forum Peine

„Poesie des Lichts“ heißt die Ausstellung von Dr. Steffen Kluge im oberen Foyer des Peiner Forums. Kluges Arbeiten sind Poesie aus Licht und Raum, Sphärenklänge aus Licht, Lichtsymphonien in Farbe. Er malt ohne Pigment, nur mit reinem Licht, er gestaltet Licht. Den Weg in diese Kunst fand er vor 30 Jahren über die abstrakte Fotografie. Er selbst nennt seine Arbeiten Lichtgrafiken und strebt an, Bilder in Schwarz-Weiß-Manier mit Licht gestaltend zu komponieren. Seine Werke sind Malerei mit farbigem Licht. Sie wurden bereits in ganz Europa und in den USA präsentiert.

Kreismuseum Peine

Erika Schewski-Rühling beschäftigt sich mit dem Menschen und dem menschlichen Körper, mit seinem Volumen. Das Statuarische bleibt immer nah am Natürlichen, doch geschieht eine große Vereinfachung der Formen, die in architektonischen Verfahrensweisen erfasst und aus geometrischen Elementen aufgebaut sind. Werkstoffe sind Stein, Gips und Ton. Die Skulpturen zeigen den Menschen in seiner Verletzlichkeit und Verletztheit, ohne dass seine Würde angetastet wird. Die Grafik der Künstlerin geht über Bildhauerzeichnungen hinaus, die aus gerissenem Papier bestehenden Reliefs verdeutlichen die Gebrochenheit ihrer plastischen Figuren. Die Ausstellung wird am Sonntag um 11.30 Uhr offiziell eröffnet.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

eebe8558-a9cd-11e7-923d-4ef2be6e51d8
Orkan im Kreis Peine

Hier die aktuellen Bilder:

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung