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„Die Rechte“: Demo vor Asylbewerberheim

Groß Lafferde „Die Rechte“: Demo vor Asylbewerberheim

Groß Lafferde. Die Partei „Die Rechte“ aus Hildesheim hat für den morgigen Donnerstag eine Demonstration am Asylbewerberheim bei Groß Lafferde angemeldet. Das Peiner Bündnis für Toleranz hat eine Gegendemo initiiert.

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(v.l.) Katja Schröder, Otto Heinz Fründt, Doris Meyermann.

Quelle: A

Die Partei „Die Rechte“ aus Hildesheim will am morgigen Donnerstag, 17.30 bis 20.30 Uhr, am Asylbewerberheim bei Groß Lafferde demonstrieren. Das bestätigte die Sprecherin des Landkreises Peine, Katja Schröder, auf PAZ-Anfrage. Gestern habe es ein „Kooperationsgespräch“ mit allen Beteiligten vor Ort gegeben. In dessen Folge wurde der Versammlungsort „aus Gründen der Verkehrssicherheit“ zur Einmündung zum Gewerbegebiet verlegt.

Die erforderlichen Ordnungsverfügungen würden derzeit geprüft, so Schröder. Ursprünglich sollte die Demo „Der Rechten“ direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite (an der Bundesstraße 1) der Unterkunft stattfinden.

Das Peiner Bündnis für Toleranz hat sofort nach Bekanntwerden der Pläne eine Gegendemo zum Thema „Refugees welcome - Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge im Landkreis Peine“ initiiert. Diese soll laut Sprecherin Doris Meyermann morgen von 17 bis 20.30 Uhr direkt vor dem Asylbewerberheim stattfinden soll. Etwa 100 Teilnehmer werden dazu erwartet.

Zur Demo des Kreisverbandes Hildesheim der Partei „Die Rechte“ zum Thema „Für Tierschutz, Sicherheit und Ordnung“ sind 15 Teilnehmer angemeldet. Hintergrund der Demo ist offenbar eine Facebook-Kampagne. In dieser werden die Bewohner des Asylbewerberheims beschuldigt, Tiere gequält zu haben. Auf der Facebook-Seite der Partei wird unter anderem darüber berichtet wie Mitglieder „ in Eigenregie im benachbarten Steinbrück Bürger zu den Vorwürfen „befragt und informiert“ haben.

Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt sagte gestern nach Bekanntwerden der Informationen auf PAZ-Anfrage: „Ich bin erschüttert, dass hier so etwas initiiert wird. Die Menschen im Flüchtlingswohnheim haben niemandem etwas getan. Ihre persönlichen Schicksale sind schon schlimm genug.“

rd

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