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Die Polizei warnt: Trojaner schmuggeln falsche Überweisung auf den Computer

Peine Die Polizei warnt: Trojaner schmuggeln falsche Überweisung auf den Computer

Peine. Die Peiner Polizei warnt: Bereits zwei Mal sind in den vergangenen Tagen Peiner Bürger Opfer einer seltenen Trojanersoftware beim Onlinebanking geworden. „Der Schaden beträgt jeweils 6750 Euro, insgesamt schon 13 500 Euro“, sagt Polizei-Sprecher Peter Rathai.

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Die Polizei warnt vor einem Trojaner, der aktuell im Umlauf ist und sich beim Aufrufen von Internetseiten für das Online-Banking einschaltet.

Bei dem Trojaner, der aktuell im Umlauf ist, öffnet sich beim Aufrufen der Internetseite für das Onlinebanking plötzlich ein Fenster und teilt dem Nutzer mit, dass eine Fehlbuchung über die besagten 6750 Euro auf sein Konto gutgeschrieben wurde. Mit dem sich öffnenden Fenster wird auch gleichzeitig ein ausgefülltes Überweisungsformular angeboten, wo nur noch eine TAN eingegeben und bestätigt werden muss. Anschließend wird das Geld auf ein ausländisches Konto überwiesen.

„Sollte der Internetnutzer auf diese Variante herein gefallen sein, muss er sofort reagieren und die Buchung bei seiner Bank rückgängig machen, da sonst kaum noch eine Möglichkeit besteht, das Geld vom ausländischen Konto zurückzuholen“, sagte Rathai.

Zurzeit kann die Polizei noch nicht sagen, wie sich der Trojaner verbreitet hat und sich die beiden geschädigten Kontoinhaber den Trojaner „eingefangen“ haben. Die Ermittlungen dauerten dahingehend noch an.

Entsprechend sollten fragwürdige Mails nicht geöffnet werden. „Die Mails können in Anhängen oder Links schadhafte Software enthalten, die auf dem Computer installiert wird oder sich selbst installiert und somit Kriminellen den Zugang zum Rechner ermöglicht“, warnte Elke Brandes, Sprecherin der Kreissparkasse Peine. Beim Online-Banking sollte zudem eine sichere Verbindung genutzt werden, die durch ein Schloss-Symbol in der Browser-Zeile kenntlich gemacht wird.

„Wir fordern niemals unsere Kunden im Online-Banking oder per E-Mail auf, Fehlbuchungen zu korrigieren, Testüberweisungen zu tätigen, für „Aktualisierungszwecke des Bankings“ oder Ähnliches die PIN und TAN einzugeben“, betont Gerhard Brunke, Vorstandssprecher der Volksbank Peine.

pif

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