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„Die Mausefalle“ schnappte in den Festsälen zu

Peine „Die Mausefalle“ schnappte in den Festsälen zu

„Die Mausefalle“ ist der Krimiklassiker überhaupt. Mit einer Laufzeit von mehr als 60 Jahren gilt das Stück der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie als das am längsten laufende Theaterstück der Welt.

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„Die Mausefalle“ in den Festsälen: Die einzelnen Rollen waren den Schauspielerin wie auf den Leib geschnitten.

Quelle: im

Am Dienstagabend gastierte das Berliner Kriminaltheater in den Peiner Festsälen und ließ das Publikum in eine der spannendsten Kriminalgeschichten eintauchen.

Im Kriminalklassiker wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig. Mollie und Giles Ralston eröffnen an diesem Tag die kleine Pension Monkswell Manor und erwarten die ersten Gäste. Über das Radio wird nach dem Flüchtigen gefahndet. Die vier Gäste treffen bei starkem Schneefall nach und nach ein. Und schon führt die Spur des Londoner Frauenmörders direkt nach Monkswell Manor. Die Pension wird zur Mausefalle, in der nicht nur das nächste Opfer, sondern auch der Mörder gefangen ist. Jeder ist verdächtig.

Das Ensemble sorgte mit dem Stück für gute Unterhaltung unter den rund 600 Gästen. Mit Witz und Humor, mit hin und wieder übertriebener Mimik und Gestik der Schauspieler führte es die Besucher auf falsche Spuren. Man rätselte mit, wer denn wohl der Mörder sei und wie die Geschichte zusammenhängt.

Das Stück beschäftigte auch in der Pause, denn dort erlebte man das Publikum gespalten. Während einige darüber grübelten, wer der Mörder ist und voll und ganz mit dem Stück mitgingen, fragten sich andere, ob sie in einer Komödie gelandet sind.

Durch Wortwitz entfernte sich das Stück immer mehr von einem Krimi, wie man es sich von der bekannten Autorin vorstellt. Ob sich Dame Agatha Mary Clarissa Christie das so gedacht hatte? Die Frage bleibt unbeantwortet. Dem Großteil schien das Stück allerdings gefallen zu haben. Der Applaus für die Darbietung sprach für sich. Die Besetzung jedenfalls passte, denn die einzelnen Rollen waren den Schauspielern wie auf den Leib geschnitten und wirkten authentisch. Wer der Mörder war, darf an dieser Stelle nicht verraten werden, es soll ja spannend bleiben. So viel sei verraten: Es gab am Ende eine grandiose Überraschung.

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