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Die Königin der Königin

Pflanze des Monats Die Königin der Königin

In Zusammenarbeit mit dem Ökogarten der Integrierten Gesamtschule Peine stellt die PAZ die „Pflanze des Monats“ vor. Heute ist es die Heilige Elisabeth.

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Die Heilige Elisabeth.

Peine-Vöhrum . Mit der Kuhschelle, dem Apfelbaum und dem Salbei gab es bisher eher bodenständige Pflanzen des Monats. Die Titelträgerin im April hingegen kann auf quasi „blaues Chlorophyll“ verweisen: Die prächtige Strauchrose „Die Heilige Elisabeth“ hat ihren Namen von einer ungarischen Königstochter, die als Vorgängerin von Mutter Theresa gilt.

Eine lange Reise hat sie hinter sich, die Pflanze des Monats April, die der Ökogarten der integrierten Gesamtschule Peine in Vöhrum zusammen mit der PAZ präsentiert. Gezogen wurde sie in Ungarn und über Rosenfreundin Eva Kigyóssy-Schmidt kam sie nun nach Vöhrum.

„Sie steht am Anfang des Rosenwegs an der Zufahrt zum Schulhof und wird zu einem rosafarbigen Blickpunkt heranwachsen“, ist sich die Ökogartenleiterin Betina Gube sicher. Sie sagt: „Die mehrmals blühenden, gefüllten und duftenden Blüten sowie die Resistenz gegen Wetter und Krankheiten machen sie besonders geeignet, als Botschafterin für den besonderen Umwelteinsatz einer Schule zu werben.“

Die Förderung der Artenvielfalt und die Achtung für die Natur sollen durch die neue Anpflanzung unterstützt werden. Die neue Rosenhecke bietet bald vielen Tieren Unterschlupf, stachelbewehrten Nistplatz und leckere Nektar-Tankstellen.

Die „Heilige Elisabeth“ wurde wie die weiteren Rosenstöcke von den Abschlussklassen des zehnten Jahrgangs als Erinnerung an ihre Schulzeit hier gepflanzt. „Beraten und angeleitet hat uns vom Verein ,Rosenfreunde Hannover‘ Eilike Vemmer“, sagt Gube. „Sie arbeitet international und ist besonders über das weltgrößte Rosarium Sangerhausen bekannt, für das sie sich engagiert.“

Mit dem Namen der Rose wird der Landgräfin Elisabeths von Thüringen gedacht. In der Legende des Rosenwunders wird erzählt, dass Elisabeth eines Tages in die Stadt ging, um den Armen Brot zu geben, obwohl dies verboten ist. Sie wird von ihrem Mann ertappt und soll ihm die in ihrer Schürze verborgenen Sachen zeigen. Doch diese haben sich auf wunderbare Weise in Rosen verwandelt.

Die Pflanzen bilden durch ihre typische Merkmalskombination von Stacheln, Hagebutten und unpaarig gefiederten Blättern eine sehr gut abgegrenzte Gattung. Es sind Sträucher mit meist auffälligen, fünfzähligen Blüten. In der griechischen Antike wurde sie auch als „Königin der Blumen“ bezeichnet. Rote Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol von Liebe, Freude und Jugendfrische.
Am Besuchersonntag, 2. Mai, ist zwischen 10 und 16 Uhr der Vogelspinnenverein zu Gast im Ökogarten. Es gibt Handgetöpfertes, selbstgezogene Pflanzen, ökologisch-leckeres von Rewe, Reptilien-Streicheln und Spielangebote für Kinder.

Tobias Mull

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