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Diakon Burkhard Rothermund geht in Rente

Peine Diakon Burkhard Rothermund geht in Rente

Peine. Seit der Konfirmation hat sich Diakon Burkhard Rothermund der evangelischen Kirchenarbeit verschrieben. Zuletzt arbeitete er im Öffentlichkeitsbereich und Fundraising des Kirchenkreises Peine. Jetzt wird er sich zur Ruhe setzen

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Diakon Burkhard Rothermund ist ab dem 1. Dezember nicht mehr für die Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zuständig.

Quelle: mgb/oh/A

Mit 64 Jahren eine gute Zeit, denn Rothermund will mit seiner Frau noch rund um die Welt Reisen, verschiedene Menschen und interessante Kulturen kennenlernen.

Angefangen hat Rothermund 1977 als Kreisjugenddiakon im Kirchenkreis Ölsburg. Damals war er 27 Jahre alt, hatte bereits ehrenamtlich Jungendgruppen betreut und war als Schlagzeuger in der Kirchenband der Landeskirche aktiv. „Ich erinnere mich gern daran, als ich mit den ,Kirchenweckern‘ nach Griechenland gefahren bin, um dort ein Konzert zu geben“, so der 64-Jährige.

In seiner Zeit als Kreisjugenddiakon hatte Rothermund allerhand zu tun: Er organisierte Freizeiten, Brettspiel-Abende, Volleyballturniere, internationale Jugendbegegnungen und noch vieles mehr. Weiterhin war er stark in der Weltladenarbeit in Ölsburg eingebunden, leistete Friedensarbeit in vielen verschiedenen Projekten und gab unter anderem Kindern aus Tschernobyl die Möglichkeit, sich in Peine erholen zu können.

1999 wurde schließlich der Kirchenkreis Ölsburg mit dem Kirchenkreis Peine zusammengelegt. Rothermund gab daher seine Stelle als Kreisjugenddiakon an einen Peiner Kollegen ab. Im Gegenzug bekam der 64-Jährige eine neue Aufgabe zugeteilt: Fortan übernahm er die Öffentlichkeits- und Projektarbeit im Kirchenkreis Peine. Der 64-Jährige kümmerte sich um die Homepage des Kirchenkreises, unterstützte die Presse mit Infomaterialien und förderte die Partnerschaftsprojekte mit Borwa und Mogilew.

Sieben Jahre später gab er die Partnerschaftsarbeit ab, die darauf ehrenamtlich weitergeführt wurde. Dafür kam der Bereich Fundraising hinzu, bei dem Rothermund sich um eine langfristige Stabilisierung der Finanzlage in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises kümmerte. „Dafür habe ich innerhalb von zwei Jahren per Fernstudium ein Fundraising-Studium abgeschlossen“, erinnert sich der 64-Jährige, der mit Ende 50 das Studium erfolgreich abgeschlossen hatte: „Wer stehen bleibt, der verliert.“

Seine Stelle übernehmen ab dem 1. Dezember Jana Kaufmann (Fundraising) und Dr. Nicole Laskowski (Öffentlichkeitsarbeit).

Rothermund wird am Freitag, 21. November, ab 9.30 Uhr in der St. Jakobi-Kirche verabschiedet. Eine Rede hält unter anderem der Superintendent Dr. Volker Menke.

mgb

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