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Dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge

Kreis Peine Dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge

Kreis Peine. Die Unterbringung der Flüchtlinge in Stadt und Gemeinden hat höchste Priorität und verlangt den Kommunen auch viel ab. Dies betont Dorit Lonnemann vom DRK-Kreisverband Peine, als Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft (KAG) der fünf Wohlfahrtsverbände im Landkreis Peine.

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Quelle: Archiv

„Die Wohlfahrtsverbände halten in dieser besonderen Situation eine Balance für wichtig, die einerseits den berechtigten Fragen und Sorgen der einheimischen Bevölkerung Raum gibt, andererseits jedoch auch alle Anstrengungen für notwendig ansieht, um die neu zugewanderten Menschen aufzunehmen und mit ausreichender Sprachförderung sowie Bildung auszustatten und zu integrieren.“

Für der Unterbringung der Flüchtlinge spricht sich die KAG für einen dezentralen Ansatz aus. Die Erfahrung zeige, dass eine Unterbringung in der Fläche mehr Akzeptanz und Hilfsbereitschaft in der einheimischen Bevölkerung ermögliche. Dies sei auch wichtige Voraussetzung für die Integration.

Als weitere wichtige Handlungsfelder nennt Lonnemann: Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen für den Schulbesuch, die Unterstützung von jungen Erwachsenen für den Eintritt ins Berufsleben, Spracherwerb, Koordination des Ehrenamts, Koordination der Sachspenden sowie die Vorbereitung auf Arbeit und Beschäftigung insgesamt. Hier sei es dringend notwendig, dass es neben der Gesamtsteuerung auch zu einer Gesamtkonzeption komme, in der die lokalen Gruppen und Initiativen weiterhin ihren Platz finden. „Die Wohlfahrtsverbände sprechen sich dafür aus, dass die notwendigen Bildungsaktivitäten gerade in punkto Sprachvermittlung und Vermittlung von lebenspraktischem Wissen verstärkt fortgesetzt werden, um gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration zu schaffen. Nach der Einigung auf Bundesebene sollten auch die finanziellen Voraussetzungen dafür hergestellt sein“, erklärt Lonnemann.

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung sei weiterhin groß und umfasse Geld- und Sachspenden bis hin zur ehrenamtlichen Mitarbeit. Die Wohlfahrtspflege weist an dieser Stelle darauf hin, dass die Koordination und Betreuung des Ehrenamtes hauptamtliche Strukturen erforderten und das Ehrenamt nicht überstrapaziert werden dürfe.

jti

  • Zum Thema „Die Flüchtlingssituation in Stadt und Landkreis Peine“ veranstaltet die Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege einen Dialog mit geladenen Gästen aus Politik, Experten und Betroffenen am 9. November in der Peiner Tafel.
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