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Deutschlandfunk überträgt Radio-Gottesdienst

Peine Deutschlandfunk überträgt Radio-Gottesdienst

Peine. Die Elf-Uhr-Nachrichten im Radio beginnen immer pünktlich um elf Uhr. Bis dahin muss gesegnet sein: Eherne Regel bei jedem Radio-Gottesdienst, auch bei dem, den der Deutschlandfunk gestern aus der gut zu einem Drittel gefüllten Jakobi-Kirche übertrug.

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Der Übertragungswagen vor der St.-Jakobi-Kirche.

Quelle: rb

Als „Schmuckkästchen, in dem man sich geborgen und gut fühlen kann“ beschrieb Radio-Pastor Jan Dieckmann den Hörern die Peiner Hauptkirche, nachdem vom Übertragungswagen pünktlich nach Ende der 10 Uhr Nachrichten das Jakobi-Glockengeläut für die Gottesdienstbesucher unhörbar für die Hörer am Radio eingespielt wurde. Zuvor hatte der Mann von „Radiokirche.de“ kurz vor Sendebeginn nicht nur technische Hinweise gegeben, sondern im Kirchenschiff auch um kraftvollen Gesang gebeten. Schließlich sollte aus den heimischen Stereo-Anlagen, Autoradios, Computerlautsprechern oder mobile Endgeräten für 55 Minuten quellen, was Dieckmann „spirituelle Bereicherung für die, die uns hören“ nennt.

Die perfekt zu übermitteln, ist ein unabdingbar straffer Ablauf erforderlich, denn anders als im üblichen Gottesdienst mag man während der Sendung auch noch so kurze Pausen überhaupt nicht. Daran, dass Niemann mit der Predigt, die Kantorei mit Chorgesang, Christof Pannes und Mark Ossadnik auf der Orgel, Christiane Rosenberger an der Harfe sowie die Lektoren Berith Hundhausen, Ute Ebel, Larissa Mandel, Heike Schneider, Uwe Bertram, Jan Hendrik Römermann und Vikarin Dr. Heidrun Gunkel und natürlich alle Gottesdienstbesucher mit Hilfe des Deutschlandfunks um die 250 000 Menschen erreichen, erinnern währenddessen nur ein paar Mikrofone und natürlich das rote Sendelicht.

Texte und Musik ranken sich um das Thema „Stern von Bethlehem“, schnörkellos organisiert, sekundengenau geplant, Stillstände dauern allerhöchstens einen Atemzug.

Pannen kommen nicht vor, denn organisatorische Absprachen sind perfekt, auf Stichworte beginnen Lektoren oder der Pastor ihre Wege an die Mikrofone. Dass beispielsweise Niemann seinen Text vergisst, kann gar nicht vorkommen - seine schriftliche Predigt, in der er nicht nur die „Sternsinger aus unserer katholischen Schwestergemeinde“ erwähnt, sondern auch die Sterndeuter von damals auf jenen Wegen vermutet, wie heute Menschen aus den Kriegsregionen auf der Flucht, musste bereits vor längerer Zeit in der zuständigen Radio-Redaktion vorliegen.

Den Segen erteilt der Pastor der Gemeinde und dem Sendegebiet um exakt 10.56 Uhr. Während des allerletzten Tons des Orgelnachspiels erlischt das rote Sendelicht. Elf Uhr. Die Nachrichten.uj

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