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Deutliche Steigerung: Zahl der Asylbewerber im Kreis Peine hat sich nahezu verdoppelt

Kreis Peine Deutliche Steigerung: Zahl der Asylbewerber im Kreis Peine hat sich nahezu verdoppelt

Nahezu verdoppelt hat sich die Zahl der Asylbewerber im Kreis Peine seit dem Jahr 2012. Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann sagt: „Derzeit erhalten rund 650 Personen Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz, und zum Jahresende werden es mindestens 700 Personen sein.“ Zum Vergleich: 2012 waren es noch 355 Personen. Die deutliche Steigerung spiegele die bundesweite Zunahme von eingereisten Asylbewerbern wegen der vielen weltweiten Krisengebiete wider.

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Das Peiner Asylbewerber-Heim befindet sich am Lehmkuhlenweg.

Quelle: A

Peine. Bei den Leistungsberechtigten handelt es sich laut Buhmann um etwa 30 Prozent Erst- und Folgeantragsteller sowie zu 70 Prozent um abgelehnte Asylbewerber. Die dem Kreis Peine zugewiesenen Personen würden aus 35 verschiedenen Staaten kommen. Dabei komme ein Großteil der abgelehnten Asylbewerber aus diesen Staaten (Serbien: 85, Syrien: 48, Kosovo: 44) und der der Erst- und Folgeanträge aus Iran: 27, Albanien: 25, Syrien sowie Somalia: zwölf.

Buhmann weiter: „Die gestiegene Zahl der Asylbewerber sowie die wegen des Urteiles des Bundesverfassungsgerichtes deutlich höheren Grundleistungen haben zu einer enormen Kostensteigerung geführt. Beliefen sich die Ausgaben im Jahr 2011 noch auf 1,8 Millionen Euro, so wird 2014 mit 3,8 Millionen Euro zu rechnen sein.“ Eine Erstattung der Leistungen erfolge pauschal durch das Land Niedersachsen. Die Kostenpauschale belief sich laut dem Sozialdezernenten bis 2013 auf 5036 Euro und seit 2014 auf 5932 Euro pro Person.

Die Asylbewerber werden laut Buhmann dem Kreis Peine von der Landes-Aufnahmebehörde in Braunschweig zugewiesen. Für die Zeit bis zum 30. Juni 2015 müsse der Landkreis insgesamt 251 Personen aufnehmen. Der Kreis habe mit der Stadt Peine und den Gemeinden ein enöffentlich-rechtlichen Vertrag zur Unterbringung der Asylbewerber abgeschlossen. Die Unterbringung erfolge in den Unterkünften in Peine und Lahstedt sowie in weiteren gemeindeeigenen Wohnungen. Wegen der hohen Nachfrage müssten auch private Wohnungen angemietet werden.

tk

  • Das Thema wird im Kreis-Ausschuss für Gleichstellung, Arbeit und Soziales am Montag, 29. September, ab 17 Uhr in der Kreishaus-Kantine diskutiert.
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