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Deutlich mehr Unfälle auf Peines Straßen

Peine Deutlich mehr Unfälle auf Peines Straßen

Peine. Die Zahl der Unfälle ist im vergangenen Jahr im Peiner Land deutlich gestiegen. Sorge bereitet Peines Polizeichef Thorsten Kühl dabei auch die hohe Zahl mit 91 Schwerverletzten und dass fünf Menschen auf Peines Straße starben.

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Stellten gestern die Verkehrsstatistik 2015 vor (v.l.): Markus Glomb, Peter Rathai, Rosemarie Rintelmann und Thorsten Kühl.

Quelle: Thorsten Pifan

Die Ursachen für die gestiegene Zahl der Unfälle sei nicht so einfach auszumachen. Denn es gibt laut Kühl „keine erkennbare Ursache für die steigenden Zahlen und keinen Zusammenhang zwischen einzelnen Unfällen“.

Insgesamt gab es auf Peines Straßen im vergangenen Jahr 2628 Unfälle. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr, als die Polizei 2453 Unfälle zählte und damit einen der niedrigsten Werte überhaupt. Anlass zur Sorge gibt es vor allem, weil dabei auch die Zahl der Schwerverletzten und Toten stark gestiegen ist. Pendelte die Zahl der Schwerverletzten seit 2010 jedes Jahr um 75 herum, waren es 2015 mit 91 Schwerverletzten deutlich mehr. Die Zahl der Toten stieg im vergangenen Jahr auf fünf nach dem historischen Tiefststand von zwei Verkehrstoten im Jahr 2014.

„Unser Ziel ist und bleibt es, die Zahl der Schwerverletzten und Toten nachhaltig zu senken“, erklärte Polizeichef Kühl, auch wenn das im vergangenen Jahr nicht wirklich gelungen sei. Ursache für die gestiegenen Unfallzahlen könnten auch darin begründet sein, dass die Bürger wegen der milden Temperaturen und der günstigen Spritpreise mehr Auto fahren - und damit auch die statistische Wahrscheinlichkeit steige, in einen Unfall verwickelt zu sein.

Einen Rekordwert gab es auch bei den Unfallfluchten. „Dabei sind wir immer wieder auf Zeugen angewiesen“, sagte Kühl. Vor allem nach Remplern auf Parkplätzen würden Autofahrer immer wieder versuchen, sich den Kontrollen zu entziehen. Die Zahl der Unfallfluchten lag bei 600. Davon konnten 246 Fälle aufgeklärt werden. Das entspricht einer Quote von 41 Prozent.

Richtige Unfallschwerpunkte hätten sich im vergangenen Jahr nicht herauskristallisiert. Häufig gab es jedoch Unfälle auf der B 1 bei Vechelde. „Dort soll es künftig verstärkt Tempo-Kontrollen des Landkreises geben“, so der Polizeichef. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort wieder einen schweren Unfall mit mehreren Verletzten gegeben.

Aufgrund geringerer Kontrollen sind im vergangenen Jahr weniger Fahrer mit Alkohol am Steuer erwischt worden. Auch die Zahl der Autofahrer, die Drogen konsumiert hatten, sank deutlich von 56 auf 20. „Wir hatten im vergangenen Jahr andere Schwerpunkte gesetzt, werden in diesem Jahr aber wieder verstärkt auf Alkohol und Drogen kontrollieren“, kündigte Kühl an.

Weitere Schwerpunkte bei der Verkehrsüberwachung will die Polizei in diesem Jahr bei Tempo-Konkontrollen setzen, so der Polizist. Zu diesem Zweck habe jüngst auch ein Treffen mit Vertretern des Landkreises Peine stattgefunden, bei dem über die Einsätze der Messgeräte und Messwagen gesprochen wurde.

Von Thorsten Pifan

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