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Der neue Peiner Wirtschaftsspiegel ist da

Kreis Peine Der neue Peiner Wirtschaftsspiegel ist da

Clauen. Zur Vorstellung des neuen Peiner Wirtschaftsspiegels mit dem Thema „Zucker - wertvolles Wirtschaftsgut aus der Region“ kamen jetzt 90 geladene Gäste in die Zuckerfabrik des Nordzucker-Konzerns in Clauen.

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Sie zeigen den neuen Wirtschaftsspiegel (v.l.): Dirk Borth, Tanja Schneider-Diehl, Zoltan Toth und Carsten Winkler.

Quelle: tk

Der Wirtschaftsspiegel wird von der PAZ in Kooperation mit dem Industrie- und Wirtschaftsverein, der Kaufmannsgilde sowie der City-Gemeinschaft Peine herausgegeben.

Der Chefredakteur der PAZ, Dirk Borth, begrüßte die Gäste. Und als Gastgeber stellten Werkleiter Zoltan Toth und Nordzucker-Sprecherin Tanja Schneider-Diehl die Zuckerfabrik näher vor. Der Betrieb in der Zuckerfabrik Clauen in der Gemeinde Hohenhameln läuft derzeit auf Hochtouren. Dort arbeiten 165 Mitarbeiter (197 während der Kampagne), und der Nordzucker-Umsatz liegt insgesamt bei 1,9 Milliarden Euro.

Vom Start der Rübenkampagne im September bis zum geplanten Abschluss im Dezember gilt es in dem Werk von Europas zweitgrößtem Zuckerhersteller Nordzucker AG, mehr als eine Million Tonnen der wertvollen Ackerfrucht in schneeweiße, rieselnde Süße zu verwandeln. Jahr für Jahr werden in den Clauener Produktionsanlagen mehr als 200 000 Tonnen Zucker produziert, der letztlich in der weiterverarbeitenden Lebensmittelindustrie und auf der Frühstücks- oder Kaffeetafel der Endverbraucher landet. Eine beeindruckende Zahl, zumal der Landkreis Peine damit als einer der größten Rüben verarbeitenden Kreise in Deutschland in Erscheinung tritt. Immerhin landen pro Tag rund 10 000 Tonnen Rüben von etwa 1200 landwirtschaftlichen Lieferanten auf dem Rübenhof, bevor sie gründlich gereinigt in kleine Schnitzel geschnitten in die Produktion gelangen.

„Der organisatorische Aufwand ist enorm“, sagt Zoltan Toth, der 2009 die Werkleitung in Clauen übernahm. So liefere ein Rübenfahrzeug - entweder ein Laster mit Muldenauflieger oder ein Traktor mit zwei Anhängern - rund 25 Tonnen. Damit gelte es, zahlreiche Fahrzeuge für das Werk zu disponieren. Waren früher noch lange Wartezeiten vor und in den Zuckerfabriken selbstverständlich, sorgt heute laut Toth „ein EDV-gestützter, straffer Lieferplan dafür, dass die Ackerfrüchte an sechs Tagen in der Woche kontinuierlich angeliefert werden“. Das sei eine erhebliche Entlastung auch für Umwelt und Straßenverkehr, zumal die Rüben durch Liefergemeinschaften an ihr Ziel gelangen.

Darüber hinaus erfolge eine erste Vorreinigung der Ackerfrüchte bereits auf dem Feld, sodass der Transport von anhaftender Erde weitgehend minimiert und der Wasserkreislauf der Zuckerfabrik beim Waschen der Rüben entlastet werde. Doch nicht alle Rüben, die in dem Werk verarbeitet werden, würden allein aus dem Kreis Peine stammen. Einige Mengen kämen aus benachbarten Landkreisen. Der Wirtschaftsspiegel ist kostenlos in der PAZ-Geschäftsstelle erhältlich.

sta/tk

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