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Der jüngste Amtsleiter der Stadt ist erst 31

Peine Der jüngste Amtsleiter der Stadt ist erst 31

Das Amt - dies klingt nach abstrakter Behörde. Doch natürlich arbeiten in dieser Menschen für Menschen. In einer neuen Serie stellt die PAZ die Amtsleiter der Peiner Stadtverwaltung vor. Und erklärt, um welche Aufgabenbereiche sie sich jeweils kümmern. Den Anfang macht das Hochbauamt, das sogenannte Amt 65.

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Über den Dächern Peines: Florian Hahn.

Quelle: oh

Dieses hat seit einiger Zeit einen neuen Leiter: Florian Hahn. Der 31-Jährige ist in der Stadtverwaltung kein Neuling mehr. Dem Abschluss seines Architekturstudiums in Hildesheim schloss sich eine Anstellung in einem Hannoveraner Architekturbüro und ein Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt „Bauen im Bestand“ an.

Die verwaltungstechnische Ausbildung fand anschließend bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen statt. Erste berufliche Schritte in dieser Richtung machte er beim Staatlichen Baumanagement Niedersachsen, bevor er im August 2011 auf den Posten des Abteilungsleiters Bauordnung bei der Stadt Peine wechselte. Aus dieser Position heraus wurde er Amtsleiter.

Das verschafft ihm nun den Vorteil, zumindest einen der drei Bereiche, in die sich das Hochbauamt unterteilt - Stadtplanung, Bauordnung und Architektur - bereits bestens zu kennen. Das hat ihm die Eingewöhnung auf der neuen Stelle sehr erleichtert.

Hahn bestätigt, dass sich sein Aufgabenbereich natürlich deutlich erweitert hat. Das gute Verhältnis zu den Mitarbeitern erleichtere ihm vieles. Auch wenn durch die Bauordnung vorher zahlreiche Berührungspunkte in die anderen Amtsbereiche gegeben waren, sei es vor allem der Perspektivwechsel, der die Arbeit so spannend mache. Sicherlich gab es auch früher bereits Projektkenntnisse zu Bauvorhaben - seine Position dazu habe sich nun jedoch sehr verändert.

Hahn sagt: „Ich werde in die anderen Abteilungen nie so tief einsteigen können, wie ich es von der Bauordnung gewohnt war. Das muss ich auch nicht. Es kommt darauf an, die Eckdaten und die wichtigsten Zusammenhänge zu kennen. Das Detailwissen setze ich bei den Verantwortlichen, mit denen ich zusammenarbeite, voraus.“

Besondere Freude empfindet der jüngste Amtsleiter der Stadtverwaltung darüber, dass die Vorgänge rund um das Linden-Quartier jetzt stärker und direkter in seinem Aufgabenbereich Berücksichtigung finden werden. Schließlich wirkt Stadtplanung sehr lange nach.

Mit der Bauordnung hatte Hahn den nach außen kontaktintensivsten Bereich des Hochbauamtes unter sich. Gibt es irgendwo etwas auf-, um- oder auszubauen, ist diese Abteilung als Ansprech- und Genehmigungsstelle eingebunden. In seiner neuen Position will er sich weiterhin als ansprechbereit präsentieren. Die Öffentlichkeit einzubeziehen, das empfindet der Amtsleiter als sehr wichtig.

Nach langfristigen Vorstellungen befragt, kann Hahn sich nur vage äußern. Das vermutlich wichtigste Schlagwort in diesem Zusammenhang sei der demografische Wandel. Viele Anforderungen hängen damit zusammen: Anspruch an Wohnraum, Optimierung von Versorgung, Bereitstellung gewisser Infrastruktur.

Der neue Amtsleiter fühlt sich in der Stadtverwaltung und deren Strukturen gut vernetzt und geht seine Aufgaben mit viel Elan an. „Ich möchte in meiner neuen Funktion offen für alles sein und den Blick über den Tellerrand nicht verlieren - schließlich lernt man nie aus!“

rd

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