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Der Walter-Scheel-Darsteller

Zu Gast in Peine Der Walter-Scheel-Darsteller

Ein wenig verspätet kommt Felix von Manteuffel zum Interview in die Festsäle, aber er entschuldigt sich: Gerade erst sei er in Peine angekommen. Vor der Tourneepremiere von „Die Frau von früher“ heute Abend in den Festsälen ist noch unendlich viel zu tun, aber er nimmt sich gern die Zeit fürs Gespräch, versichert er. In der Inszenierung spielt er nicht nur die männliche Hauptrolle neben seiner Frau Leslie Malton, sondern er führt auch Regie.

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Felix von Manteuffel

Quelle: cb

„Diese Doppelfunktion ist nicht einfach und sicher nicht bei jedem Stück so möglich, aber hier ging es ganz gut. Man muss genau wissen, was man will. Und ich habe einen sehr guten Regie-Assistenten zur Seite“, sagt von Manteuffel, der einem breiten Publikum auch aus dem Fernsehen bekannt sein dürfte. So spielte er zum Beispiel im ARD-Zweiteiler „Im Schatten der Macht“ um die Guillaume-Spionage-Affäre, über die Bundeskanzler Willy Brandt 1974 gestolpert ist, den Politiker Walter Scheel.

Die Zeit für die Vorbereitung der Deutschland-Tournee, die heute in Peine beginnt, sei denkbar knapp gewesen, sagt von Manteuffel, der während der ersten Aufführungstage noch für mehrer andere Veranstaltungen verpflichtet ist und deshalb viel hin und her fahren muss. „Aber das sehe ich sportlich. Man muss eben immer das Dringendste zuerst machen und dann nach und nach abarbeiten“, sagt der 64-Jährige, der trotz des engen Proben-Zeitplans beim Interview gestern Mittag entspannt wirkte.

Von dem Stück „Die Frau von früher“ ist er fasziniert. „Die Handlung verläuft nicht linear, sondern in Sprüngen. Immer wieder werden Szenen gezeigt, und anschließend wird in Rückblicken erklärt, wie es zu der Situation kam“, erklärt von Manteuffel die ganz besondere Dramaturgie.

Auch in seiner eigenen Biografie haben „Frauen von früher“ eine bedeutende Rolle gespielt: „Zwei von ihnen streiten sich darum, welche die Idee hatte, mich statt mit meinem Taufnamen ‚Friedrich Karl‘ einfach Felix zu rufen. Das hat mir gut gefallen und ich habe dann diesen Namen als Künstlernamen ausgewählt“, sagt er und lacht.

Kerstin Wosnitza

Zu sehen ist die Tourneepremiere von „Die Frau von früher“ in einer Inszenierung der Theatergastspiele Kempf heute Abend ab 20 Uhr in den Peiner Festsälen. Karten gibt es noch an der Abendkasse.

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