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„Der Eiserne Gustav“ überzeugte in den Peiner Festsälen

Peine. „Der Eiserne Gustav“ überzeugte in den Peiner Festsälen

Der Kulturring Peine brachte jetzt wieder hochkarätige Schauspielkunst in die gut gefüllten Peiner Festsäle. Das Stück „Der Eiserne Gustav“ fand großen Anklang beim vorwiegend älteren Publikum.

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Walter Plathe alias der Eiserne Gustav glänzte auf der Bühne.

Quelle: cb

Schon zu Beginn überzeugte der berühmte Volksschauspieler Walter Plathe in der Rolle des Eisernen Gustavs. Das Schauspiel beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada, der sich darin der realen Geschichte des Droschkenkutschers Gustav Hartmann widmet. Im Buch war der Name allerdings zu Gustav Hackendahl geändert worden.

Dieser wurde durch seine Droschkenfahrt nach Paris, zusammen mit seinem Schimmel Grasmus in ganz Deutschland und darüber hinaus berühmt. Er wollte sich mit dieser Fahrt gegen den Niedergang des Droschkengewerbes einsetzen. Ebenso machte er auf den vermehrten Einsatz von Autos aufmerksam.

Das war 1928. 85 Jahre später hat nun Peter Lund das Stück im Theater am Kurfürstendamm Berlin auf die Bühne gebracht. In den gut zwei Stunden erlebten die Peiner Zuschauer nicht nur diese Reise von Berlin nach Paris auf der Bühne hautnah mit, sondern auch einen großen Lebensabschnitt des Eisernen Gustavs.

Wie gebannt folgten sie einer Familiengeschichte zwischen Kriegsleiden, Inflation und Kaisertreue, die der Eiserne Gustav auch seinen Kindern beibringen möchte. Allerdings erkennt er, dass seine Erziehung nicht der richtige Weg ist, als seine Kinder auf unglückliche Wege geraten.

Plathe überzeugte in seiner Rolle des Droschkenkutschers ebenso wie die anderen Schauspieler, Dagmar Biener als seine Ehefrau, Björn Harras als jüngster Sohn Heinz, Magdalena Steinlein als Tochter Eva, Felix Maximilian als zweitgeborener Sohn Erich und Anja Pahl in einer Doppelrolle als Trudi Gudde und Tinette.

Ein Stück, das sowohl zum Nachdenken anregte, aber ebenso Gelegenheit zum Schmunzeln gab.

mea

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