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Der Beruf des Mechatronikers fordert technisches Verständnis und harte Arbeit

PAZ-Serie: Berufe mit Zukunft Der Beruf des Mechatronikers fordert technisches Verständnis und harte Arbeit

Peine . Ein Beruf sollte mehr sein, als nur ein Job. Es gilt, eigene Interessen, aber auch Perspektiven für die Zukunft unter einen Hut zu bringen. In einer Serie stellt die PAZ in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Berufe mit Zukunft vor: Heute den Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge.

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Suchte eine Herausforderung: Lukas Tubbesing Auszubildender zum Mechatroniker für Nutzfahrzeuge und sein Chef Dirk Borowietz von Truck & Car in Hohenhameln.

Quelle: jti

Lukas Tubbesing hatte schon mehrere Schulpraktika in Werkstätten im Kfz-Bereich gemacht und gemerkt, dass ihm die Arbeit gefällt. „Durch die Agentur für Arbeit bin ich an die Firma Truck & Car in Hohenhameln gekommen, die einen Auszubildenden zum Mechatroniker für Nutzfahrzeuge, also überwiegend Lkw, suchte. Für mich war das damals etwas Neues, eine Herausforderung und sich bin damit sehr zufrieden“, sagt der 20-Jährige.

Der Job macht ihm Spaß: „Ich habe immer etwas tun und sitze nicht den ganzen Tag am Schreibtisch, sondern bin auch an der frischen Luft. Außerdem gibt es bei den Lkw immer wieder neue Dinge, in die man sich reinfuchsen muss, das fasziniert mich.“

Der Beruf des Mechatronikers für Nutzfahrzeuge hat Zukunft, ist Truck & Car-Geschäftsführer Dirk Borowietz überzeugt. „Der Lkw-Verkehr nimmt stetig zu und auch die technischen Herausforderungen steigen.“ Viel von der Technik, die es jetzt in Pkw gebe, habe schon vor acht, neun Jahren in Lkw gesteckt. „Aber es geht in dem Beruf nicht nur um Technik“, betont Borowietz. „50 Prozent sind Handwerk und harte Arbeit.“

Voraussetzung für die Ausbildung sind Haupt- oder Realschulabschluss. Dabei guckt Borowietz nicht nur auf gute Noten. Er braucht gute Handwerker, die guten Willen zeigen. „Jeder kriegt eine Chance, er muss sie nur nutzen.“ Engagement ist ebenfalls wichtig: „Der Samstag ist bei uns fester Arbeitstag, natürlich gibt es dafür einen freien Tag in der Woche.“

Ansonsten ist der Beruf sehr abwechslungsreich. Seine Mitarbeiter absolvierten jedes Jahr Lehrgänge, um sich für technische Neuerungen fit zu machen oder gesetzlichen Auflagen genüge zu leisten. Und eine tägliche Routine ist auch nicht sicher. Borowietz: „Vieles kann nicht geplant werden, oftmals muss man mit dem Werkstattwagen raus, um liegengebliebene Lkw wieder flott zu machen – in der Bereitschaft auch nachts.Aber das macht für mich auch den Reiz an dem Beruf aus.“

jti

Steckbrief: Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeuge

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge  dauert 3,5 Jahre , wird im dualen System angeboten und kombiniert schulische und praktische Ausbildung.

Voraussetzung sind Hauptschul- oder Realschulabschluss.

Nach der Ausbildung kann man sich zum Kfz-Servicetechniker weiterbilden oder seinen Meister machen. Die bestandene Meisterprüfung befähigt zu einem Hochschulstudium.

Ausbildungsentgelt : 1. Ausbildungsjahr: 549 Euro, 2. Ausbildungsjahr: 621 Euro, 3. Ausbildungsjahr: 717 Euro und 4. Ausbildungsjahr: 764 Euro. Ein Geselle verdient ab dem 3. Berufsjahr 2324 Euro, das Gehalt eines Servicetechnikers, Meisters fängt bei 3018 Euro an.

Truck & Car beschäftigt 30 Mitarbeiter, darunter im Schnitt 13 Auszubildende (Werkstatt und Büro).

jti

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