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Deponie wird für Bauschutt genutzt

Peine Deponie wird für Bauschutt genutzt

Berkum. Jetzt steht es fest: Aus der alten Deponie von Peiner Träger wird eine Bauschutt-Deponie. Die Stahlfirma hat das Grundstück in Berkum an die Bremer Heilit Umwelttechnik GmbH und die Umweltdienste Kedenberg GmbH mit Sitz in Hildesheim verkauft.

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Sind sich einig (v.l.): Dirk Brozio (Heilit Umwelttechnik), Ulrich Treche (Peiner Träger) und Michael Heinemann (Umweltdienste Kedenberg).

Quelle: ju

Eigentlich sollte das Bremer Unternehmen auf dem Gelände am Mittellandkanal lediglich die Abdichtungs- und Renaturierungsarbeiten im Auftrag von Peiner Träger durchführen. „Dabei fiel uns auf, dass man aus der Fläche mehr machen könnte“, sagt Diplom-Geologe Dirk Brozio, Prokurist der Heilit Umwelttechnik GmbH.

Da das zur Strabag-Gruppe gehörende Unternehmen regelmäßig mit den Keding Umweltdiensten als Materialzulieferer zusammenarbeitet, enstand die Idee, gemeinsam das Grundstück zu kaufen und die Deponie Berkum GmbH zu gründen. Brozio wird gemeinsam mit Michael Heinemann, Geschäftsführer der Umweltdienste Kedenberg, die neue Führungsspitze bilden. Hauptsitz wird in Hildesheim sein.

„Es waren anstengende Verhandlungen“, sagt Ulrich Treche, Prokurist der Peiner Träger GmbH. Für welche Summe das Stahlunternehmen die Deponie letztendlich abgetreten hat, verriet Treche nicht. „Wir haben uns auf einen guten Kompromiss geeinigt .“

Die von den Peiner Trägern in Auftrag gegebene Abdeckung des Geländes wurde durch den Verkauf zunächst auf Eis gelegt. Nun stehen „umfangreiche Sicherungsmaßnahmen“ an, so Heinemann. Materialen werden umgelagert, Platz geschaffen und Abdichtungen vorgenommen.

Später soll auf der Deponie Bauschutt und Erdboden eingelagert werden. Etwa zwölf Jahre könne sie dafür genutzt werden. „Dann werden wir das Gelände renaturieren und dort in Absprache mit Bürgern und der Stadt eine Freizeitanlage errichten“, sagt Heinemann. Denkbar seien etwa eine Golfanlage, ein barocker Irrgarten oder ein Wildnis-Spielplatz.

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