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Delegation aus Peine besuchte Kirchenkreismitglieder in Borwa

Peine Delegation aus Peine besuchte Kirchenkreismitglieder in Borwa

Peine . Ein herzliches Sozialverhalten wird im Kirchenkreis Borwa II groß geschrieben: Trotz Armut, Bildungsferne, Arbeitslosigkeit und Krankheit lieben die Menschen das fröhliche Miteinander in der Kirche, da sie an diesem Ort ihr Seelenheil erfahren.

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Eine neunköpfige Delegation aus Peine war in Borwa zu Gast.

Quelle: oh

Peine. Eine neunköpfige Delegation aus dem Kirchenkreis Peine war jetzt in Südafrika zu Gast und hat sich sprichwörtlich mit dem „Afrika-Fieber“ infiziert: Die Peiner schätzen Land, Kultur und Leute und das seit genau 30 Jahren, denn so lange besteht schon die Partnerschaft.

Der Kirchenkreis Borwa II gehört mit seinen 15 Kirchengemeinden und zahlreichen Kapellengemeinden zur Western Diocese der Evangelisch-lutherischen Kirche in Südafrika. Er liegt in der North-West-Province der Republik Südafrika, unmittelbar an der Grenze zu Botswana. Das Gebiet ist überwiegend ländlich geprägt und die Kirchengemeinden sind geografisch weit verstreut. Dementsprechend gehen viele Kinder mehrere Kilometer morgens zur Schule. Die obligatorische Schuluniform zählt hier zur Identität. „Manche Kinder, haben bis auf die Schuluniform, keine vernünftige Kleidung“, schildert der Superintendent Dr. Volker Menke.

Dieses Jahr hat der Peiner Kirchenkreis rund 16 000 Euro gesammelt, um 360 bedürftige Kinder an 18 Grundschulen zu Unterstützen. Bei der 14-tägigen Afrikareise der Delegation, wurden die jeweiligen Bildungsinstitutionen besucht. „An einer Grundschule haben die Kinder als Dankeschön ein schönes Programm für uns einstudiert“, erinnert sich Menke. An der Boiteko Primary School gab es zudem ein Dankeszertifikat für die Unterstützung.

Kurz vor Abreise der Delegation gab es einen großen Jubiläums-Gottesdienst, der vermutlich in diesem Ausmaß in Peine nicht stattfinden könnte. „Wir waren etwa 500 Personen und haben alle gemeinsam einen fünfstündigen Gottesdienst gestaltet“, schildert Wolfgang Klingenberg, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees.

Übrigens: Seit etwa 20 Jahren sammelt der Peiner Kirchenkreis für die Grundschulkinder spenden. Mittlerweile haben sich auch große Erfolge abgezeichnet: Einige einst geförderten Schüler haben ihre Abschlüsse geschafft und Arbeit gefunden - sie können sich also fortan selbst versorgen.

mgb

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