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Dauerregen forderte Einsatzkräfte im Kreis Peine

Kreis Peine Dauerregen forderte Einsatzkräfte im Kreis Peine

Kreis Peine. Land unter stand gestern der gesamte Peiner Kreis - Dauerregen und Unwetterwarnungen hatten die Region fest im Griff. Die Freiwilligen Ortsfeuerwehren waren ab der Mittagszeit im Dauereinsatz. Zahlreiche Notrufe forderten die volle Konzentration und jegliche Kraftreserven der Hilfskräfte - Keller standen unter Wasser, Rückhaltebecken liefen über und der nicht aufzuhören scheinende Regen drang durch undicht gewordene Hausdächer.

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Wasserstau auf der Straße bei Hohenhameln: Wie hier sah die Lage gestern vielerorts im Landkreis Peine aus. Die Ortswehren waren im Dauereinsatz.

Quelle: oh

Stark betroffen vom zeitweise in Strömen fallenden Niederschlag war die Ortschaft Vechelde. Dort stand ein Großteil des Neubaugebietes Süd-West unter Wasser. „Das Problem ist, dass dort noch keine Abflussrohre verlegt sind“, teilte Vecheldes Feuerwehrsprecher Daniel Goebel auf PAZ-Nachfrage mit. Daher habe das Wasser keine Möglichkeit gehabt abzulaufen und habe sich schließlich auf den Straßen gestaut. Sachschaden sei glücklicherweise kaum entstanden. Die Anwohner hätten aber ihre Häuser nicht mehr verlassen können. Zuerst hatten die Freiwilligen Ortsfeuerwehren Vechelde-Wahle und Köchingen Abflussgräben gezogen und das Wasser abgepumpt.

Auch in Harber waren Einsatzkräfte angerückt. Dort war das Grundwasser hochgekommen und ließ unter anderem das Rückhaltebecken überlaufen. Ein zügig errichteter Damm aus Holzbalken sollte das Wasser abhalten. In Hohenhameln setzte sich die Reihe der Einsatzorte fort. Dort war beispielsweise die Tischlerei von der Regenflut betroffen und das Wasser stand zentimeterhoch.

„Wir sind im Dauereinsatz und versuchen die Schäden so gering wie möglich zu halten“, sagte Sebastian Haupt von der Freiwilligen Feuerwehr Hohenhameln. Jedoch sei keine Entspannung der Lage in Sicht, teilte er noch am späteren gestrigen Abend der PAZ mit. Er und seine Kameraden der Nachbarwehren versuchten ihr Bestmögliches, das aufsteigende und aufgestaute Wasser durch gezogene Gräben, Abpumpen und Sandsäcke abzuleiten und abzuhalten.

Wie Christoph Schwanke von der zuständigen Feuerwehrleitstelle der PAZ mitteilte, war der Alarm in zahlreichen weiteren Ortschaften im Landkreis hochgegangen. „Die Gründe waren meist Wasser im Haus, übergelaufene Rückhaltebecken und überflutete Straßen“, so Schwanke. So seien Einsatzkräfte nach Woltorf gerufen worden ebenso wie nach Oberg. Auch Edemissen war unter anderem betroffen, genauso wie Vöhrum, Mödesse und Rosenthal - Equord, Mehrum und Soßmar nicht zu vergessen.

Bis heute Nachmittag ist keine deutliche Besserung der Wetterlage in Sicht. Lediglich etwas wärmer soll es werden, kündigen Meteorologen an. Bereits zum gestrigen Redaktionsschluss wurden jedoch Wetter-Rekordwerte verbucht.

ck

PAZ-INFO

Dauerregen mit Rekordwerten

Der anhaltende Regen beschäftigte während des gestrigen Tages nicht nur Einsatzkräfte und betroffene Grundstücksbesitzer. Zahlreiche Leserzuschriften gingen in der PAZ-Redaktion ein. Darin informierten Wetterbeobachter über die enormen niedergeprasselten Wassermengen. So hatte ein Vöhrumer mit seiner Profiwetterstation von vergangenem Sonnabend, 14 Uhr, bis gestern, 18 Uhr, 59,2 gefallene Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Üblich seien 52 Liter – jedoch pro Monat.

ck

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