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Dauerregen: Feuerwehr und THW im Einsatz

Kreis Peine Dauerregen: Feuerwehr und THW im Einsatz

Kreis Peine. Die freiwilligen Feuerwehren im Peiner Land waren in den vergangenen beiden Tagen im Dauereinsatz. 35-Mal gab es seit Sonntagmittag Alarm, weil Keller unter Wasser standen oder Straßen überflutet waren. Während die Gemeinde Hohenhameln am stärksten in Mitleidenschaft gezogen worden war, musste in Rosenthal das Technische Hilfswerk (THW) eingreifen und die Ortswehr Rosenthal unterstützen. Die Bundesstraße 494 bei Rosenthal blieb gesperrt.

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Land unter im Peiner Land: Auch der Parkplatz des Obi-Baumarktes stand gestern unter Wasser.

Quelle: im

Am stärksten betroffen waren in Rosenthal die Straßen Rottekuhlen und Im Böge. Das Oberflächenwasser fließt dort über einen Graben in die Schölke ab. Doch auch die war angesichts der Wassermassen von den angrenzenden Feldern völlig überlastet. „Am Sonntagabend haben wir die Schölke daher mit Hilfe des THW zum Teil aufgestaut und das Wasser in einen Kiesteich umgeleitet“, sagte Rosenthals Ortsbrandmeister Jörg Munzel. Gegen 20 Uhr war das THW alarmiert worden.

In Peine gibt es einen THW-Schwerpunkt Pumpen und Wasserschaden. „Wir haben zuerst Pumpen mit einer Leistung von 10.000Litern pro Minute eingesetzt“, sagte Christian Peters vom THW. Später kamen zwei kleinere Pumpen hinzu. Direkt vom Zusammenfluss von Schölke und dem Graben aus Rosenthal pumpte das THW rund 15 Millionen Liter Wasser in den Kiesteich. Zum Vergleich: In eine durchschnittliche Badewanne passen 150 Liter Wasser. Wie viel Wasser über den Damm abgeleitet worden war, konnten die Helfer nicht einschätzen.

Der Einsatz des THW war gegen 15 Uhr beendet: „Wir sind am Sonntagabend mit 14 Kräften ausgerückt“, sagte Peines THW-Sprecher Björn Müller. Über Nacht hielten acht Kräfte Wache. Zeitgleich war auch die Feuerwehr Rosenthal noch im Einsatz, um vollgelaufene Keller leerzupumpen. Der Feuerwehreinsatz in Rosenthal endete gestern gegen 12 Uhr, nachdem die Helfer aus Rosenthal von der PersonalreserveI am frühen Morgen abgelöst worden waren.

Weitere Schwerpunkte beim Hochwasser gab es in der Gemeinde Lahstedt. Dort war am Sonntagmittag gegen 12.56 Uhr in Oberg der erste Alarm aufgelaufen. Die Helfer mussten zu einer Überschwemmung an der Straße Lahbergweg.

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