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Dauer-Stau auf der A 2: Einspurige Verkehrsführung nach Unfall

Peine Dauer-Stau auf der A 2: Einspurige Verkehrsführung nach Unfall

Peine. Das Verkehrs-Chaos auf der Autobahn 2 bei Peine nimmt kein Ende: Nach dem schweren Unfall am Montag, bei dem ein Lkw-Fahrer in seinem brennenden Laster starb (PAZ berichtete), war wegen Reparaturarbeiten an der Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle gestern nur ein Fahrstreifen befahrbar. Folge: ein kilometerlanger Stau zwischen den Anschlussstellen Peine und Braunschweig-Watenbüttel. Auch auf den Umleitungsstrecken blieb die Situation angespannt. Für Pendler war es schwierig, Hannover überhaupt zu erreichen: Auf der A 2 bei Lehrte wird weiter gebaut, und die B 65 ist immer noch gesperrt.

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Autobahn 2 bei Peine: Der Verkehr fließt einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Quelle: cb

Erst heute Morgen soll die A 2 in Fahrtrichtung Hannover im Bereich der Unfallstelle, der Autobahnbrücke am Sundern, wieder dreispurig für den Verkehr freigegeben werden. Aufgrund der Brandschäden musste die Asphaltdecke abgefräst und neu eingebaut werden. Die Brücke hat durch das Feuer keinen Schaden erlitten. „Wir haben das gestern noch einmal von einem Brückenbau-Ingenieur überprüfen lassen“, sagte der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Joachim Ernst.

Zur genauen Unfallursache gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse: Der Pressesprecher der Polizeidirektion in Braunschweig, Wolfgang Klages, sagte auf PAZ-Anfrage: „Die Ermittlungen sind schwierig, da das komplette Führerhaus verbrannt ist.“ Auffahrunfälle seien aber generell keine Seltenheit, da gerade von Lkw-Fahrern der Sicherheitsabstand häufig nicht eingehalten werde.

„Bei 80 Stundenkilometern müssen Lastwagen einen Sicherheitsabstand von 50 Metern einhalten“, sagte Klages. Die Realität auf der Autobahn sehe allerdings ganz anders aus. „Viele Lkw fahren so dicht auf, dass sie die Bremslichter des Vordermanns nicht mehr sehen können“, so der Polizeisprecher. Elektronische Abstandhalter - über die derzeit diskutiert wird - könnten eine Lösung sein.

Hauptproblem der A 2 sei aber, dass sie eine der meist befahrendsten Strecken der Republik ist. Den Bereich Peine passieren täglich gut 100 000 Fahrzeuge, davon knapp ein Drittel Lkw, Tendenz steigend. Vor diesem Hintergrund sei jedes Nadelöhr auf der Transitstrecke, egal ob durch eine Baustelle oder einen Unfall verursacht, eine potenzielle Gefahrenquelle für weitere Unfälle.

A2 bei Peine, Eixe, LKW brennt aus, Foto: Isabell Massel

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