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Das sind unsere e-Auto-Tester

Der große Fahrtest Das sind unsere e-Auto-Tester

Unsere Autotester stehen fest: Ihre Tageszeitung hat zusammen mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zehn Personen aus mehr als 600 Bewerbungen ausgesucht, die eine Woche lang den neuen e-Golf von VW unter Alltagsbedingungen fahren.

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Eine Woche lang sind die Testfahrer mit den e-Autos unterwegs.
 

Quelle: dpa

Hannover.  Die Bewerbung waren so vielfältig, dass die Auswahl nicht leicht fiel. Die nun ausgewählte Testerschar ist ein Querschnitt durch die Gesellschaft. Und viele haben auch eine persönliche Geschichte zu erzählen.

Göttingen: Bereits 2012 ein Elektrofahrzeug ausprobiert

Edgar Schulz

Edgar Schulz

Quelle: Christoph Mischke

Edgar Schulz heißt der Kandidat, der für das Göttinger Tageblatt und das Eichsfelder Tageblatt an Deutschlands großem e-Autotest teilnehmen wird. Der 60-jährige pensionierte Schulleiter hat sich vorgenommen, vor allem die technische Seite des Elektroautos gründlich unter die Lupe zu nehmen. Dabei kommt ihm sicher seine bisherige Erfahrung mit Elektrofahrzeugen zugute. „Bereits 2012 habe ich ein e-Auto ausprobiert, um damit Dienstreisen im Raum Hannover, Hameln und Bad Pyrmont zu absolvieren“, berichtet Schulz. 2014 ist er auf seinen „Stromi“, einen e-Smart, umgestiegen, den er bis heute fährt. „Der ist einfach mehr Auto“, sagt der technikaffine Pensionär.

Wolfsburg: Sie will unters Blech gucken

Theresa Bäcker

Theresa Bäcker

Quelle: Roland Hermstein

Freut sich riesig: Theresa Bäcker studiert an der Fachhochschule (FH) Ostfalia in Wolfsburg Fahrzeug-Mechatronik und Fahrzeug-Informatik. „Ich bin von Elektrofahrzeugen begeistert“, sagt die Velpkerin. Bisher nur in der Theorie, bald aber auch in der Praxis: Eine Woche lang testet sie den e-Golf. „Ich bin so gespannt“, sagt die 19-Jährige. Für sie steht eine Frage im Mittelpunkt: „Lohnt sich die Anschaffung eines Elektroautos?“ Um seine Alltagstauglichkeit zu testen, will sie das e-Auto sowohl für den täglichen Weg zur FH als auch für flotte Autobahnetappen und Ausflüge mit Freunden nutzen. Außerdem will sie dem Auto unters Blech gucken: „Mich interessiert die Technik.“

Leipzig: Das Auto wird gründlich untersucht

Andreas Pankau

Andreas Pankau

Quelle: Dirk Knofe

In Leipzig hat der Zahnarzt Andreas Pankau die e-Auto-Testwoche gewonnen und er freut sich schon darauf, das Fahrzeug gründlich zu testen. Der 38-Jährige wird mit dem e-Golf seinen Weg zur Arbeit zurücklegen. Fast täglich pendelt er nach Chemnitz ins Klinikum und legt dabei insgesamt 170 Kilometer zurück. Ob das e-Auto diese Strecke meistert? An-dreas Pankau ist zuversichtlich: „Ich hoffe, dass er seine 200 Kilometer schafft.“ Morgens um halb sechs steigt er jetzt noch in seinen Audi, fährt über die Autobahn gen Süden. Manchmal hat der Oralchirurg 24-Stunden-Dienst im Krankenhaus. Danach will er nur eines: zügig nach Hause. Pankau gibt zu, dass er manchmal „ein bissel schneller als erlaubt“ unterwegs sei. Er ist
gespannt, ob ihn das Elektroauto überzeugen wird.

Rostock: Mit der Liebe zur Technik

Familie Westphal

Familie Westphal

Quelle: RND

Familie Westphal aus dem Ostseebad Wustrow (Fischland-Darß-Zingst) liebt Technik. Ob neuartige TV-Geräte oder Heizsysteme – Jörg und Angelika (beide 54) probieren gern moderne Technologien aus. „Wir sind bei Innovationen immer schnell dabei und haben schon einiges ausgetestet“, sagt der Seenotretter, der als Sprecher der DGzRS in Warnemünde arbeitet. Seine Frau Angelika ist seit 30 Jahren Nachtschwester in einer Klinik. Beide freuen sich, dass sie die auserkorenen OZ-Leser für den großen e-Autotest sind. „Wir haben uns schon vor einiger Zeit mit der E-Mobilität beschäftigt und denken, dass das die Zukunft sein wird, noch fehlt es an Modellvielfalt“, sagt Jörg Westphal. Wenn es nicht im Auto oder auf Motorrädern unterwegs ist, reist das Ehepaar auf Kreuzfahrtschiffen um die Welt.

Pattensen: Das Fahrzeug muss sich im Alltag bewähren

Ralf und Barbara Wierse

Ralf und Barbara Wierse

Quelle: RND

Bei den hannoverschen Testern der HAZ, Ralf und Barbara Wierse
  muss sich das e-Auto im harten Alltag bewähren. Elektroingenieur Ralf Wierse fährt täglich 50 Kilometer nach Celle und zurück an den Wohnort im beschaulichen Pattensen-Reden. Lehrerin Barbara Wierse arbeitet in einer Schule in Hannover, die Jungen müssen nachmittags zu Sportvereinen und Turnieren gebracht werden – öffentlicher Nahverkehr fällt da flach. Beide Ehepartner freuen sich auf den Test. „Innovationen finde ich spannend“, sagt Ralf Wierse. Er arbeitet dort in einem Unternehmen, das die Erdöl-Bohrplattformen mit Technik versorgt. „Für mich ist da e-Mobilität kein Widerspruch“, sagt er: „Erdöl wird zwar noch lange gebraucht, aber für den privaten Verkehr mit Explosionsmotoren ist es wirklich nicht mehr der zeitgemäße Treibstoff.“

Potsdam: Nachhaltigkeit und Umweltschutz ins Leben integrieren

SOS-Kinderdorf in Brandenburg

SOS-Kinderdorf in Brandenburg

Quelle: RND

Zur Schule, in die Werkstatt, zum Arzt oder in den Supermarkt: All das wird im SOS-Kinderdorf in Brandenburg an der Havel mit dem Auto erledigt. „Ein Fahrzeug ist bei uns unersetzlich“, sagt der Leiter der Einrichtung Matthias Fischer-Kallenberg (links im Bild). Umso mehr war er von der Idee begeistert, das Thema Elektromobilität in das tägliche Leben im Dorf zu integrieren. „Ich las von der RND-Aktion, eine Woche lang ein e-Auto zu testen, und es interessierte mich, ob wir diese Art von Nachhaltigkeit und Umweltschutz in unseren Alltag integrieren können“, sagt der 53-Jährige. Das SOS-Kinderdorf will für die Testwoche nicht nur einen, sondern bis zu fünf Fahrer einsetzen.

Dresden: Die Elektromobilität schon früh begleitet

Franz Herrmann und Lisa Marie Scheida

Franz Herrmann und Lisa Marie Scheida

Quelle: RND

Für das Studentenpaar Franz Herrmann und Lisa Marie Scheida aus Dresden-Striesen ist Elektromobilität an und für sich nichts Neues. Häufig werden sie von ihren Freunden belächelt, wenn sie mit ihrem 20 Jahre alten „Citroën Saxo electrique“ vorfahren. Doch mit einer Reichweite von maximal 80 Kilometern und veralteter Technik ist der Elektropionier aus Frankreich nur bedingt alltagstauglich. Deshalb werden sich der Elektrotechnikstudent und die angehende Ärztin in der kommenden Woche mit dem neuen e-Golf ins Dresdner Geschehen stürzen. Welchen Fortschritt die Elektromobilität in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat, wie sich das e-Auto in der Praxis schlägt und was wohl die Kollegen aus der Uni und dem Tanzverein sagen, will das Paar bei verschiedenen Thementagen erkunden.

Kiel: Der Strom wird selbst produziert

Jens und Dagmar Stange

Jens und Dagmar Stange

Quelle: RND

Auf dem Land ist ihre Familie auf ein Auto angewiesen: Jens (53) und Dagmar (48) Stange leben mit drei Kindern und 70 Kühen auf einem Hof in Flintbek, etwa 20 Minuten von Kiel entfernt. Einkaufen, Verbandsarbeit oder Meierei: Ob die Fahrten auch mit einem Elektrowagen machbar sind, will das Ehepaar nun testen. Die Energie für den e-Golf können die Landwirte sogar selber produzieren. „Wir haben seit sieben Jahren eine Photovoltaikanlage auf dem Dach“, sagt Jens Stange. Den überschüssigen Strom speist er ein. „Da könnten wir gut zwischendurch ein Elektroauto laden.“

Gehrden: Der Ausflug ist schon geplant

Michael Stopp

Michael Stopp

Quelle: www.fotowilde.de

Familienvater, leidenschaftlicher 96-Fan, Trainer der G-Jugend seines Sohnes und Golf-Fahrer: Das ist Michael Stopp , der e-Autotester für die Neue Presse. Der
52-Jährige arbeitet als IT-Projektleiter bei Versicherer Talanx in Hannover und wohnt mit der Familie in Gehrden, südwestlich von Hannover. Grundsätzliches Interesse an einem Elektroauto hat Michael Stopp schon seit längerem – die Teilnahme am Test soll ihm helfen, die Technologie besser einzuschätzen: „Ich fahre täglich zwischen Hannover und Gehrden, möchte wissen, wie sich das Auto im Stadtverkehr verhält, ob es leise ist und wie das Tanken funktioniert.“ Ein Familienausflug an die Nordsee steht ebenfalls schon auf dem Programm.

Von Gerd Piper/RND

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