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Das dicke Ei von Dungelbeck

Dungelbeck Das dicke Ei von Dungelbeck

Dungelbeck. Vor Ostern wollten die glücklichen Hühner von Sabine Ohls ihrer Halterin offenbar eine besondere Freude machen. „So ein dickes Ei habe ich noch nie im Nest gefunden“, freute sich die Tierfreundin. Das Prachtstück ist 98 Gramm schwer und gehört damit zweifelsfrei in die Gewichtsklasse XL, die bei 73 Gramm beginnt.

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Dickes Ding: Sabine Ohls zeigt das Riesenei neben einem normalen Exemplar.

Quelle: im

Welche von ihren 20 Hennen sich dermaßen ins Zeug gelegt hat, weiß sie nicht. Die Kolleginnen halten dicht, und keins der bunten Hühner macht einen übermäßig ausgepowerten Eindruck. „Kokoschka war es sicher nicht, die ist schon fünf Jahre alt und eine eher kleine Araucanahenne“, überlegt Sabine Ohls. „Ich vermute, es war eine der großen Bielefelder Hennen.“

Vor fünf Jahren hatte die sechsfache Mutter dem Drängen ihrer damals sieben- bis elfjährigen Kinder nachgegeben und die ersten Mistkratzer angeschafft, darunter Kokoschka und den Hahn Emil. Heute leben mit der inzwischen kleiner gewordenen Familie außer 20 Hühnern und zwei prächtigen Hähnen die Rassekatze Mohrchen, vier Wellensittiche, zwei Zwergkaninchen und zwei Farbmäuse. „Ich bin auf dem elterlichen Bauernhof nebenan mit Tieren aufgewachsen“, berichtet die Dungelbeckerin. „Und Hühner mag ich wegen ihrer Lebendigkeit.“ Außerdem brauche man nicht mit ihnen Gassi zu gehen und habe nie Essensreste wegzuwerfen. Die Eierproduzentinnen und ihre krähenden Wächter bekommen Körnerfutter, Grünzeug wie Möhrenkraut und Apfelschalen aus der Küche und im Winter täglich warmes Essen, zum Beispiel Nudeln, die extra für sie gekocht werden. Dafür bescheren sie ihrer Besitzerin vor allem jetzt um Ostern herum einen Eiersegen, der so reich ist, dass sie Nachbarn mitversorgen kann. Während Hochleistungshennen nach weniger als einem Jahr wegen nachlassender Leistung als Suppenhuhn ausgemustert werden, darf Sabine Ohls‘ Federvieh das Hühnerleben voll auskosten. „Bei uns wird kein Tier geschlachtet“, betont sie. Das Super-Ei wird allerdings weder ausgepustet noch in die Vitrine gestellt. „Das essen wir selber! Mal sehen, wie es schmeckt.“

sz

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