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Danke Marlene! Lange nicht mehr so gelacht

Ausverkaufte Festsäle Danke Marlene! Lange nicht mehr so gelacht

Taschentücher! Der Abend in den ausverkauften Peiner Festsälen ging nicht ohne. Marlene Jaschke war zu Gast und hatte neben ihren fein umhäkelten Taschentüchern jede Menge neue Geschichten aus ihrem Leben im neuen Programm „Nie wieder vielleicht“ dabei.

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Vom beigen Kostümklassiker in den Häkelfummel: Jutta Wübbe als Marlene Jaschke ließ die Festsäle erbeben.

Quelle: Foto: Grit Storz

Schon nach kurzer Zeit tupften sich viele im Publikum die Lachtränen ab - aber keine Chance! Jaschke ließ nicht locker. In ihrer unnachahmlichen Art teilte sie dem Publikum die allerneuesten Neuigkeiten aus ihrem so unaufregendem Leben rund um Waltraud, Busenfreundin Hannelore und ihrem Job mit.

Grimassen schneidend über die Bühne stelzend brachte sie den Zuschauern schonungslos bei, das ihr jahrelanger Begleiter, Wellensittich Waltraud, nun nach 16 Jahren ein „hohes Tier“ sei - tot im Himmel also. Die übriggebliebenen Singperlen streue sie sich übers Morgenmüsli. Das hilft offensichtlich, denn wieder glänzt die Komödiantin Jutta Wübbe als Marlene Jaschke mit ihrer Gesangskunst. Ob die Arie über den Bleistift (Königin der Nacht), Carmen-Klassiker, Rock‘n‘Roll oder „Über sieben Brücken“ - auch umgetextet waren die Songs ein wahrer Hörgenuss.

Nach 30 Jahren ein möglicher Neuanfang und das, wo sie doch so gerne Chefsekretärin wäre, jammerte Jaschke. Job in Gefahr, Liebesleben mau - tolle Aussichten. Auch die Herren Erich, Ralf und Norbert aus dem Publikum, die Jaschke mit Feststellungen zu ihrem Aussehen und Atemverhalten beglückte, konnten sie nicht lange trösten. So stakste sie palavernd im beigefarbenen Grusel- Kostümklassiker über die Bühne, sinnierte über den ägyptischen Investor der ihre Firma übernommen hatte und wähnte sich bei ihrem Arbeitskollegen Siegfried Tramstedt - endlich - im Glück. Böses Erwachen: Trotz legendärem Häkelkleid ließ Siegfried sie abblitzen. Inzwischen japste das Publikum nur noch - trotz intensiver Atemübungen mit Marlene. „Ich bin ja eher eine auf den zweiten Blick“, stellte sie dann verschämt fest und erzählte von den zarten Banden zum ägyptischen Direktor „Herrn Achne“.

Endlich : In der Zugabe tänzelte Jaschke im sehnsüchtig erwarteten Häkelfummel als Carmen über die Bühne und sang zum Abschluss, dass sie „alt wie ein Baum“ werden möchte. Die Atemtechnik dazu hat sie allemal drauf - und Lachen hält gesund. Das lässt auch die Zuschauer hoffen - lange nicht so viel laut gelacht wie an diesem grandiosen Abend.

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