Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
DRK-Rettungshundestaffel benötigt Übungsgelände

Peine DRK-Rettungshundestaffel benötigt Übungsgelände

Diesen Sonntag wird der Tag des Hundes gefeiert. Grund genug einmal zu schauen, was die DRK-Rettungshundestaffel aus Peine eigentlich genau macht.

Voriger Artikel
Verkehrsunfallfluchten
Nächster Artikel
Psychisch kranke Asylbewerber beanchteiligt?

Die Rettungshundestaffel des DRK Peine (von links): Gerald Soest mit Arno, Jan-Erik Mohr mit Freya, Werner Sankowski mit Charly, Natascha Frasunkiewicz mit Linus und Sebastian Köppens mit Hope.

Quelle: bol

Die PAZ besuchte einen Dienstabend an der Simonstiftung - und die Mitglieder plauderten aus dem Nähkästchen. Eines wurde schnell deutlich: Die Rettungshundestaffel ist auf der Suche nach Interessenten und neuem Übungsgelände. „Unsere Hunde sind für die Flächensuche ausgebildet“, erklärte Natascha Frasunkiewicz, „und da jeder Einsatz in anderen Gebieten stattfindet, benötigen wir zu Übungszwecken unterschiedliche Gelände.“ Das können Wälder, Sandkuhlen, aber auch Betriebsgelände sein. Frasunkiewicz: „Unser Einsatzbereich reicht von Peine über Gifhorn, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Braunschweig, Helmstedt, Salzgitter sowie Goslar und Hildesheim. Genau in diesen Regionen suchen wir neue Trainingsgebiete.“ Zu Trainingszwecken werden auch immer Freiwillige gesucht, die sich für die Hunde verstecken. „Unsere Hunde sollten im Training immer wieder andere Menschen suchen, das ist für ihre Ausbildung sehr wichtig“, erklärte Frasunkiewicz weiter.

Sebastian Köppens berichtete über die Arbeit der Peiner Rettungshunde. „Im Training üben wir den Ernstfall. Dabei handelt es sich um die Suche nach verirrten Personen in unwegsamen oder weitläufigen Geländen.“ Die Rettungshunde sind so ausgebildet, dass sie eine Fläche von 30 000 Quadratmetern selbstständig nach einem Menschen absuchen und dafür nicht länger als 20 Minuten benötigen.

Hat der Hund die vermisste Person aufgespürt, zeigt er den Fund seinem Hundeführer durch lautes, anhaltendes Bellen an. Dieser leistet dann umgehend erste Hilfe.

Sobald die Dunkelheit einsetzt, stoßen Menschen bei der Suche auf ihre Grenzen. Anders die Rettungshunde: Ihre Nase ist der des Menschen deutlich überlegen, denn sie können Vermisste schon aus mehreren hundert Metern Entfernung riechen - unabhängig von Zeit, Lichtverhältnissen oder Witterung.

Wer ein Gelände, auf dem eine Personensuche durchgeführt werden kann, zur Verfügung stellen oder am Training selbst mal teilnehmen möchte, meldet sich bei Staffelleiter Heiko Theis per E-Mail an rhs@drk-peine.de oder unter Telefon 05171/589122 .

bol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung