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DLRG-Rettungsschwimmer bereiteten sich auf die Wachsaison am Eixer See vor

Kreis Peine DLRG-Rettungsschwimmer bereiteten sich auf die Wachsaison am Eixer See vor

Kreis Peine. Das Peiner Freibad bleibt im Sommer geschlossen und deshalb werden in diesem Jahr mehr Badegäste als üblich am Strand des Eixer Sees erwartet. Am Wochenende hat nun auch die Wachsaison begonnen und die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben sich mit einem Rettungsseminar optimal auf ihren Einsatz vorbereitet.

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Vorbereitung zur Wachsaison: DLRG-Rettungsschwimmer probten in Ilsede und Peine.

Quelle: oh

An den Wochenenden und Feiertagen wird die Wachstation ab jetzt wieder bis Mitte September tagsüber besetzt sein. Begonnen hatte das Seminar im Hallenbad Ilsede. Aufgeteilt in verschiedene Gruppen übten die Rettungsschwimmer den fachgerechten Umgang mit der Rettungsausrüstung.

Unter der Anleitung von Martin Fickert lernten die Teilnehmer, wie eine Person mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen geborgen werden kann. Bei der Anwendung des sogenannten Spineboards wird der Verunfallte durch eine Fixierung auf dem Brett sicher gelagert, dabei konnten auch gleich die neu angeschafften Gurte ausprobiert werden.

Um die Bergung so realistisch wie möglich zu gestalten, musste das Spineboard samt Verletzten über den Startblock an Land gebracht werden, dieser sollte die Seitenwand eines Rettungsbootes simulieren. Die jungen Übungsleiter Chris und Till Schwarznecker demonstrierten beispielsweise die Handhabung des Rettungsbrettes, mit dessen Hilfe die Retter schnell zu einer hilfebedürftigen Person über das Wasser gelangen können. Zudem ist es mit wenigen Handgriffen möglich, den Verunfallten auf das Brett zu ziehen und an Land zu bringen.

Auch die Rettung mit der Rettungsboje und dem Gurtretter wurden geübt. Nachdem alle die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) an der Übungspuppe unter der Aufsicht von Carsten Lutz und Sebastian Topper durchgeführt sowie die Befreiungs- und Abschleppgriffe ausprobiert hatten, absolvierten die Teilnehmer zum Abschluss eine kombinierte Übung mit Schwimmen, Tauchen und Abschleppen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann mit dem theoretischen Teil in der Wachstation am Eixer See weiter. Hier informierte der Ausbilder für Erste Hilfe Fickert über die gängigen Unfälle am Wasser und den Inhalt und die Anwendungsmöglichkeiten des Erste-Hilfe-Koffers und des AED (Automatisierter Externer Defibrillator)-Gerätes.

Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit, sich gegenseitig einen Stifneck (Halswirbelsäulenschiene) anzulegen. Sebastian Topper und Dirk Ullmann erläuterten noch einmal die genauen Aufgaben des Wachdienstes und den Umgang mit den Funkgeräten.

Neue Rettungsschwimmer sind nach diesem Training jetzt sicher gut vorbereitet auf die bevorstehende Wachsaison und langjährige Mitglieder hatten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen.

uh

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