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DBE: Vortrag zum Thema Elektro-Mobilität

Peine DBE: Vortrag zum Thema Elektro-Mobilität

Peine. Zu einem spannenden „Abend der Wissenschaft und Kultur“ hatte am Montag die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) eingeladen. Rund 140 geladene Vertreter aus Politik, Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft erlebten einen unterhaltsamen Abend mit einem gelungenen Vortrag über „Elektromobilität - Zukunftsoption oder Vision“.

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Spannender Vortrag über das Thema E-Mobilität: Borries Raapke (l.), Jürgen Krone (2.v.l.), der Referent Dr. Andreas Gutsch (2.v.r.) und Dr. Thomas Lautsch.

Quelle: tk

Der Chemie-Ingenieur Dr. Andreas Gutsch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hielt den interessanten Vortrag. Er sagte: „Bei der Elektromobilität geht es nicht darum, einzelne Materialien oder Komponenten zu erforschen, sondern Lösungen auf Systemebene zu entwickeln.“ Dr. Gutsch koordiniert das Projekt „Competence E“ am KIT. Dieses verknüpft sämtliche KIT-Aktivitäten, die Energiespeicher und Antriebe für Elektrofahrzeuge betreffen.

Der Experte erklärte, dass Deutschland bei der Produktion der Elektro-Autos und vor allem der dafür nötigen Lithium-Ionen-Batterien weltweit den Anschluss verliere. Er betonte: „Wenn sich die E-Mobilität durchsetzen sollte, dann haben die deutschen Autohersteller ein großes Problem.“ Das Problem seien zu teure E-Autos, die sich schlecht verkaufen würden - im letzten Jahr gab es in Deutschland laut Dr. Gutsch insgesamt 8522 Neuzulassungen in diesem Bereich. „Der Kunde ist nicht bereit, einen so hohen Preis zu zahlen, wenn es Wagen mit Brennmotoren gibt, die deutlich günstiger sind“, erklärte der Experte.

Ein weiterer großer Fehler sei, dass man in Deutschland die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen eingestellt habe. Die Firmen könnten somit ihren Wissensstand nicht halten, und die Autohersteller müssten ihre Batterien in Asien kaufen. „Das kann dazu führen, dass diese asiatischen Konzerne bald wertvoller sind als die deutschen Unternehmen“, machte der Karlsruher deutlich. Die deutsche Autoproduktion stehe an einem Scheideweg. Es gab großen Applaus für das lebendige Referat, das frei vorgetragen wurde.

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