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DBE: 100 Gäste kamen zur Vorstellung des neuen Peiner Wirtschaftsspiegels

Peine DBE: 100 Gäste kamen zur Vorstellung des neuen Peiner Wirtschaftsspiegels

Stederdorf. Großer Andrang: Etwa 100 geladene Besucher - darunter Landrat Franz Einhaus und Bürgermeister Michael Kessler - kamen gestern Abend zur Vorstellung des neuen Peiner Wirtschaftsspiegels mit dem Thema „Herausforderung Nachwuchskräfte“ zur Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) an der Eschenstraße in Stederdorf. Der Wirtschaftsspiegel ist kostenlos bei der PAZ erhältlich.

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Präsentierten den neuen Wirtschaftsspiegel: Borries Raapke (DBE) und Dirk Borth (PAZ).

Quelle: im

Nachdem PAZ-Chefredakteur Dirk Borth die Gäste begrüßt hatte, stellte DBE-Geschäftsführer Borries Raapke sein Unternehmen näher vor. Die DBE ist von der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Strahlenschutz, mit der Planung, der Errichtung sowie dem Betrieb von Anlagen des Bundes zur Endlagerung von radioaktiven Abfällen beauftragt.

Raapke sagte: „Wir führen zum Beispiel die Arbeiten im Erkundungsbergwerk Gorleben durch. Nach Vorgaben und Weisung des Bundesamtes für Strahlenschutz errichten wir das Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Schacht Konrad in Salzgitter. Und darüber hinaus führen wir das ehemalige Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Morsleben und arbeiten maßgeblich an der Planung der Stilllegung mit.“ Die DBE hat ihren Sitz seit 1979 in Peine. Mitarbeiter und Geschäftsführung fühlen sich laut Raapke sehr wohl in der Fuhsestadt.

Neben der DBE gibt es auch das Tochterunternehmen DBE TEC (Technologie). „Hier sind 50 Mitarbeiter tätig. Sie stellen so etwas wie eine große Denkfabrik im Bereich atomare Entsorgung dar. Ziel ist es, für den Kompetenz-Erhalt zu sorgen, so dass wir uns als Firma immer auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft befinden“, so der Chef. Insgesamt ist die Endlagerung radioaktiver Abfälle laut Raapke „eine einzigartige Aufgabenstellung. Und die Verantwortung, die die Mitarbeiter der DBE und DBE TEC für unsere und folgende Generationen tragen, ist gewaltig“.

Passend zum Thema des neuen Wirtschaftsspiegels ging der Geschäftsführer in seiner Rede auch auf das Thema Ausbildung ein. Er betonte: „Wir haben insgesamt 45 Auszubildende, das ist eine hohe Quote. Doch es wird immer schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden.“ Die DBE deckt viele Berufe ab und sucht in diesen Bereichen auch „junge motivierte Mitarbeiter“. Das geht vom Architekten über den Informatiker bis hin zum Wirtschaftsingenieur. Hintergrund: Die DBE beschäftigt an ihren vier Standorten rund 900 Mitarbeiter, davon 350 am Hauptsitz in Stederdorf. Der Umsatz der DBE lag im letzten Jahr mit 138,8 Millionen Euro um 10,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Als Jahresüberschuss weist die Gesellschaft einen Betrag von 2,5 Millionen Euro aus.

Der neue, 40 Seiten starke Wirtschaftsspiegel ist kostenlos in der PAZ-Geschäftsstelle erhältlich.

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