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„Coach-Group-Projekt“ geht in die nächste Runde

Peine „Coach-Group-Projekt“ geht in die nächste Runde

Peine. Nach der Pilotphase 2014 erlebt das „Coach-Group-Projekt“ an der Bodenstedt-Wilhelmschule (Bowi) nun die zweite Fortschreibung. Ziel ist es, Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.

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Arbeiten Hand in Hand (v.l.): Monika Schweda (KVHS), Cirsten Hintze-Herthum (Bowi-Sozialarbeit), Jürgen Degener (Bowi-Schulleiter), Dr. Thorsten Becker (Rotary-Berufsdienst), Dr. Uwe Gremmler (Rotary-Präsident), Neele Naase (KVHS, Projektleitung).

In der Gruppe sollen sich Schüler gegenseitig stärken und helfen. Umgesetzt wird das Projekt der Kreisvolkshochschule in Kooperation mit dem Rotary Club Peine und einem Team der Schule.

Die Coach Group unter der Leitung von Neele Naase besteht in diesem Jahr aus sechs Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Alle haben den Wunsch, sich mit einer aussichtsreichen beruflichen Perspektive intensiv zu beschäftigen. „Der Rotary Club unterstützt hier ganz konkret und ermöglicht das Üben von Vorstellungsgesprächen bei diversen Arbeitgebern in der konkreten Alltagssituation an den jeweiligen Arbeitsplätzen“, erklärt Dr. Thorsten Becker vom Rotary-Berufsdienst.

Begleitet werden die Schüler darüber hinaus zum ersten Mal von „Schulpartnern“ in einer 1:1-Betreuung. „Das Partnermodell ist neu und erlebte eine grandiose Resonanz“, so Becker. Es bewarben sich 54 Schüler, um als Partner für Migranten in der Schule eingesetzt zu werden. Die Motivation für dieses ehrenamtliche Engagement lasse sich leicht beantworten: Das Projekt biete die Chance, ein zusätzliches Zertifikat von der Kreisvolkshochschule zu erhalten und für das eigene Bewerbungsverfahren noch mehr zu lernen. Darüber hinaus „belohnt“ der Rotary Club die zwölf Schüler mit gemeinsamen Aktionen, die das Gruppengefühl, das Sozialverhalten und die Kommunikationsfähigkeit stärken. Dazu gehören beispielsweise ein Ausflug zum Klettersteig oder auf die Bowling-Bahn.

Das Projektteam begleitet die konzeptionelle Entwicklung mit großer Freude: „Wir orientieren uns hinsichtlich der Entwicklungsschritte immer am Bedarf der Schüler“, betont Schulleiter Jürgen Degener. „Das macht den Prozess spannend und erfolgreich.“

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