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Christiane Tjaden ist neue Pastorin

Stederdorf Christiane Tjaden ist neue Pastorin

Stederdorf. Kein Platz blieb gestern Nachmittag in der St.-Petrus-Kirche leer, als die neue Pastorin, Christiane Tjaden, in ihr Amt eingeführt wurde. Neben Superintendent Dr. Volker Menke waren auch viele Kollegen aus der Stadtregion beim festlichen Gottesdienst dabei.

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In der St.-Petrus-Kirche in Stederdorf wurde die neue Pastorin, Christiane Tjaden - rechts mit Superintendent Dr. Volker Menke - in ihr Amt eingeführt.

Quelle: oh

Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand zogen die Pastoren in die Kirche ein. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Posaunenchor von St.-Petrus und der Friedenskirche, Ingrid Struck als Sopranistin und Hanno Diederichs an der Orgel.

„Stederdorf ist eine Schreckensgemeinde“, mit diesen, nicht ganz ernst gemeinten Worten begann Dr. Menke seine Einführungsansprache. Der erste Schrecken sei mitten in der Visitation im vergangenen Sommer entstanden, als Ortwin Brand ankündigte, die Gemeinde Richtung Göttingen verlassen zu wollen. „Schrecken Nummer zwei kam, als es auf zwei Ausschreibungen keine einzige Bewerbung gab, obwohl wir dachten, die Stelle müsse weggehen wie warme Semmeln“, blickte der Superintendent zurück.

Umso erfreulicher dann die Bewerbung von Christiane Tjaden, die sich von nun an um die Seelsorge in der Gemeinde kümmern wird. Mit Segensworten führten Dr. Menke und Vertreter der Kirchengemeinde die neue Pastorin in ihr Amt ein. Kirchenvorstandsvorsitzender Hans Rothe hieß Tjaden noch einmal ganz herzlich willkommen und drückte seine große Freude über die Neubesetzung der Stelle aus.

In ihrer Predigt nahm die neue Pastorin Bezug auf Dietrich Bonhoeffer, der auch in ihrer Doktorarbeit einen großen Stellenwert hat. Sie erinnerte an seine wohl letzte Andacht während seiner Inhaftierung durch die Nationalsozialisten im April 1945, die er auf Wunsch anderer Häftlinge hielt. „Er nahm das Wort ‚Gelobt sei Gott‘ als Grundlage. Wir wissen nicht genau, was er predigte, doch es muss so gut gewesen sein, dass er um eine weitere Andacht gebeten wurde, aber dazu kam es nicht mehr“, führte Tjaden aus.

Sie erinnerte auch an seinen letzten Gruß, den er für einen befreundeten Bischof hinterließ: „Das ist das Ende, aber auch der Anfang!“

Für Bonhoeffer bedeutete Auferstehung Weite, nicht nur im räumlichen Sinne. „Jesus Christus ist überall, er ist umfassend gegenwärtig. Auferstehung ist Weite - dieses Wort wird mich besonders hier bei meiner neuen Tätigkeit begleiten“, schloss die Pastorin.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei einem Imbiss und kühlen Getränken noch reichlich Gelegenheit für angeregte Gespräche mit der neuen Seelsorgerin.

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