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Christiane Tjaden hält Aufstellungspredigt

Stederdorf Christiane Tjaden hält Aufstellungspredigt

Stederdorf. Nach dem Abschied von Ortwin Brand aus seinem Amt als Stederdorfer Pastor im vergangenen August hoffte die aktive Gemeinde auf eine schnelle Neubesetzung. Dieser Wunsch hat sich pünktlich zum neuen Jahr erfüllt.

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Christiane Tjaden mit Kirchenvorsteher Hans Rothe an ihrer neuen Wirkungsstätte.

Quelle: oh

Am Sonntag, 17. Januar, hält Pastorin Christiane Tjaden um 11.15 Uhr ihre Aufstellungspredigt in der St.-Petrus-Kirche an der Martin-Luther-Straße.

Die 37-Jährige war in den vergangenen Jahren als Seelsorgerin in Hildesheim an der Martin-Luther-Kirche in Nordstadt-Drispenstedt tätig. „Das war eine halbe Stelle, da ich berufsbegleitend meine Doktorarbeit abgeschlossen habe“, berichtet die Pastorin. Mit der Geburt ihrer Tochter im März 2014 ging sie dann in Elternzeit. Nun suchte Tjaden nach einer neuen beruflichen Aufgabe.

Geboren wurde Tjaden in Hameln, ihr Abitur machte sie in Holzminden. Das Theologiestudium führte sie nach Göttingen und Amsterdam. Nach dem Abschluss 2004 begann sie ihr Vikariat in Lehrte und besuchte das Predigerseminar in Celle.

„Meine erste Pfarrstelle hatte ich von 2007 bis 2010 in Bad Sachsa“, erinnert sich die Pastorin. Der Weg nach Stederdorf erschien ihr als glückliche Fügung, weil alles zu den Vorstellungen passte. Zunächst wird Tjaden mit einer halben Stelle einsteigen und zum Frühjahr dann in Vollzeit für die Gemeindeglieder da sein. Da steht dann auch der Umzug ins Stederdorfer Pfarrhaus an.

„Mein Mann arbeitet in Hildesheim. Das ist eine Entfernung, die sich gut bewältigen lässt. Für meine Tochter werde ich ebenfalls hier vor Ort nach einem Krippenplatz Ausschau halten“, sagt die Pastorin zu ihren Planungen.

In der ersten Zeit auf der neuen Pfarrstelle möchte Tjaden erst einmal alles Bestehende kennenlernen. „Es ist mir sehr wichtig zu hören, was am Ort klingt. Ich freue mich auch darauf, wieder Gottesdienste zu gestalten und vielleicht etwas aus meiner wissenschaftlichen Arbeit einzubringen“, meint sie.

Thema ihrer Doktorarbeit war „Politik im Gebet“ mit Bezug auf Dietrich Bonhoeffer und Karl Barth. Der Theologin war ein praxisorientiertes Thema wichtig. „Mein Herz schlägt auch für wissenschaftliche Theologie. Ich möchte in die Gemeinde Themen wie ‚Was ist für uns Gebet und warum?‘ oder auch die Bedeutung und Gestaltung der Abendmahlsfeier einbringen“, kündigt Tjaden an. In ihrer Freizeit verbringt die 37-Jährige gerne Zeit mit ihrer Familie. Sportlichen Ausgleich findet sie beim Yoga, Inliner-Fahren und Tanzen. Auch Theaterbesuche schätzt sie sehr.

Der Stederdorfer Kirchenvorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Seelsorgerin. „Wir sind sehr froh, dass es keine lange Vakanz gab und sind uns sicher, mit Pastorin Tjaden eine sehr gute neue Pastorin gefunden zu haben“, bekräftigt Kirchenvorstandsvorsitzender Hans Rothe abschließend und lädt alle Interessierten herzlich zum Gottesdienst am Sonntag, 17. Januar, in die St.-Petrus-Kirche ein.

rd

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