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Christian Dürr: „Peine unter Palmen“

PAZ-Gespräch Christian Dürr: „Peine unter Palmen“

Wenn Christian Dürr an Peine denkt, denkt er an Plastik-Palmen im ehemaligen Quality-Hotel in Stederdorf. Dort traf er 1996 zum ersten Mal Philipp Rösler und Guido Westerwelle.

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Entspannte Gesprächs-Atmosphäre bei der PAZ: Holger Flöge und Christian Dürr.

Quelle: cb

Peine. Sympathisch, frisch und offenherzig präsentiert sich Christian Dürr beim Besuch in der PAZ-Redaktion. Der Fraktions-Chef der FDP im Landtag hat sein Hobby, die Politik, zum Beruf gemacht und eine steile Karriere hingelegt. Bereits 1998 ist er stellvertretender Vorsitzender der Jungliberalen in Niedersachsen geworden.

Geworben hat ihn der heutige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, Dürrs politisches Vorbild. Eingetreten ist der heute 33-Jährige wegen des Freiheitsgedankens, den die FDP für ihn verkörpert. „Ich habe mich damals mit der Wehrpflicht beschäftigt, die die Jungliberalen abschaffen wollten“, sagt Dürr. Er hat Zivildienst absolviert.

Klare Stellung bezieht Dürr zur Berliner Politik. So könne nur eine strikte Ordnungspolitik eine neuerliche Finanzkrise verhindern. „Die Banken müssen ganz klar aufgezeigt bekommen, dass ihr Risiko nicht der Steuerzahler trägt“, sagt er.Auch dürfe es aus ordnungspolitischer Sicht keine Banken geben, die zu groß zum Scheitern sind.

Den eher schwachen Start von schwarz-gelb in Berlin kommentiert Dürr: „Die Union kam frisch geschieden in die Koalitionsverhandlungen. Die FDP war zwölf Jahre Single und wollte etwas bewegen.“ Das wirke bis heute nach. Aus der Misere komme die Koalition nur heraus, wenn beide Partner sich einmal gut aussprechen – „möglichst hinter verschlossenen Türen“.

Die Kritik an Partei-Chef Guido Westerwelle lässt Dürr nicht gelten. Für ihn ist der Außenminister der richtige Mann – auf beiden Positionen: „Westerwelle spiegelt die Seele der Partei wider“, sagt er. Dass Westerwelle zurzeit kräftig Kritik einstecken muss, seinen Weg aber weitergeht, zeichne ihn sehr aus.

Auf die Frage, ob Dürr seinem politischen Vorbild nacheifern wolle und auch den Weg nach Berlin geht, wich er aus: „Vor zwei Jahren hätte ich mir auch nicht vorstellen können, Fraktions-Chef im Landtag zu sein.“

pif

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