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Christa Gerts-Isermeyer verlässt Peine

Peine Christa Gerts-Isermeyer verlässt Peine

Superintendentin Christa Gerts-Isermeyer verlässt den evangelischen Kirchenkreis Peine und scheidet am 30. September 2012 aus dem Amt aus. Sie habe ihren Antrag auf Verlängerung der Amtszeit zurückgezogen, erklärte die 59-Jährige gestern am späten Abend während des Kirchenkreistages in der Friedenskirchengemeinde.

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Der Vorstand gestern beim Kirchenkreistag: Christa Gerts-Isermeyer sitzt links.

Quelle: cb

Peine. Christa Gerts-Isermeyer gab eine persönliche Erklärung ab, die für die Mitglieder überraschend kam. „Ich möchte für die letzten Berufsjahre eine neue Aufgabe übernehmen und mich einer neuen Herausforderung stellen. Diese Herausforderung wird im Bereich Seelsorge im Göttinger Raum liegen. Das kommt nach der Pensionierung meines Mannes unseren gemeinsamen Interessen sehr entgegen“, sagte Gerts-Isermeyer. Hintergrund: Im Gesetz ist vorgesehen, dass die Amtszeit verlängert werden kann. Dazu müssen der Kirchenkreisvorstand und der Kirchenvorstand einer Verlängerung zustimmen.  „Ich hatte lange darüber nachgedacht, ob ich in diesem Amt bleiben möchte oder nicht und hatte mich  entschlossen, einen Antrag auf Verlängerung zu stellen. Und zwar für die nächsten  zweieinhalb Jahre“, so Gerts-Isermeyer. Und obwohl der Kirchenkreisvorstand diesem Antrag bereits zugestimmt hatte, hat sich die Superintendentin jetzt zum Rückzug entschlossen.

Christa Gerts-Isermeyer sagte: „Ich habe in den zurückliegenden Jahren gern mit Ihnen hier im Kirchenkreis gearbeitet. Es war eine anspruchsvolle und spannende Arbeit und in manchen Bezügen auch eine spannungsvolle Zusammenarbeit.“ Das habe damit zu tun gehabt, dass große Veränderungsprozesse eingeleitet worden seien und vieles neu zu organisieren und zu strukturieren gewesen sei. „Die Veränderungs-Geschwindigkeit in unserer Zeit ist enorm. Das wissen Sie als Mitglieder des Kirchenkreistages durch Ihre Entscheidungen in den letzten Jahren nur zu gut“, sagte die Superintendentin, die auf folgende Feststellung großen Wert legte: „Trotz alledem ist der Kirchenkreis gut aufgestellt. Er kann ruhig in die Zukunft schauen. Er hat starke Menschen, gute Finanzen und immer wieder neue Ideen für die Zukunft.“

Christa Gerts-Isermeyer war anzumerken, dass ihr der Schritt schwergefallen ist: „Für mich ist das keine leichte Entscheidung gewesen, und ich brauche noch Zeit, dieses wirklich anzunehmen.“ Denn sie sei selbst schon sehr identifiziert mit dem Kirchenkreis Peine, seinen Gemeinden, seinen Menschen. „Ich mag sie“, betonte die Superintendentin. Christa Gerts-Isermeyer hat einen Wunsch: „Es soll so bleiben, dass ich mit allen, die mir offen begegnen, weiterarbeite. Gern möchte ich mit Ihnen die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen anpacken, die Kirchenvorstands-Wahl, die Visitationen und was sonst noch auf uns zukommt.“ Die Superintendentin abschließend: „So bitte ich Sie um eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

bor

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