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Café Mitte: Neustart mit Fips als Betreiber, Michaela Schade wird Service-Chefin

Peine Café Mitte: Neustart mit Fips als Betreiber, Michaela Schade wird Service-Chefin

Der Name bleibt, der Betreiber ist neu: Gut einen Monat nach der Schließung wird das Café Mitte in der Peiner Fußgängerzone am heutigen Freitag (ab 10 Uhr) unter neuer Regie wieder eröffnet.

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Neustart im Café Mitte mit (v.l.) Fips-Geschäftsführer Hans-Jörg Fritzsche, dessen Stellvertreterin Martina Stelter, Gastronomin Michaela Schade und Christopher Fritzsche.

Quelle: mic

Der Verein Fips, der sich die Förderung und Integration psychisch kranker Menschen auf die Fahnen geschrieben hat, will in dem Café unter anderem „Beschäftigungsmöglichkeiten für psychisch Kranke schaffen“, erklärt der Geschäftsführer von Fips, Hans-Jörg Fritzsche. Für die Kunden soll dabei alles beim Alten bleiben - vom Angebot über die Einrichtung bis zum Service.

Mit im Boot ist die bekannte Peiner Gastronomin Michaela Schade - als Service-Chefin. Ihr eigenes Café am historischen Marktplatz hatte sie mit Auslaufen des Mietvertrags Ende Juni aufgegeben. Für das ehemalige „Café Schade“, das wiederum dem Peiner Gastronomen Panagiotis Panagiotoglou („Maxim“) gehört, wird derzeit noch ein Nachmieter gesucht. Interessenten gibt es bereits, die Details seien aber noch geheim, heißt es.

Michaela Schade freut sich bereits auf den Neustart: „Die Lage des Cafés direkt gegenüber der Kirche ist einfach toll, die Einrichtung ist sehr hochwertig - es passt einfach alles zusammen.“ Ganz neu ist das Café für sie dabei nicht: Vor 15 Jahren hat sie dort schon einmal gearbeitet, damals hieß es noch Café Lyzeum. Ihr eigenes Café am Markt hatte sie insgesamt zehn Jahre betrieben. Einige Mitarbeiter wechseln nun mit ihr ins Café Mitte. Besonders reizvoll an ihrer neuen Aufgabe findet sie die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen.

Der in Peine und Lehrte ansässige Verein Fips hat etwa 160 Mitarbeiter und betreut zwischen 500 und 600 Menschen in der Region. Die Idee, ein Café mit behinderten und nicht behinderten Menschen zu betreiben, ist spontan entstanden. Für Fips ist Arbeit für psyschisch Kranke in diesem Jahr allerdings ein Schwerpunkt. Das wurde auch bereits im sozialpsychiatrischen Verbund so bekannt gegeben, erläutert die stellvertretende Fips-Geschäftsführerin Martina Stelter und fügt hinzu: „Es wird so viel über Inklusion gesprochen - wir wollen diese hier leben und Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nicht unbedingt treffen würden.“

mic

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