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CVJM war bei Türkisch-Islamischen Gemeinde

Peine CVJM war bei Türkisch-Islamischen Gemeinde

Abendland trifft Morgenland: Der CVJM Stederdorf und Umgebung war bei der Türkisch-Islamischen Gemeinde Peine zu Gast- und bekam dort interessante Einblicke.

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Zu Gast: Der ehrenamtliche Mitarbeiterkreis des CVJM.

Quelle: oh

Peine. „Im trüben Abendlicht und bei winterlichen Temperaturen waren die Räume der Türkisch-Islamischen Gemeinde und der Eyüp Sultan Moschee an der Braunschweiger Straße gar nicht so einfach zu finden“, berichtet Henning Könemann vom CVJM. Der ehrenamtliche Mitarbeiterkreis des Christlichen Vereins Junger Menschen Stederdorf wurde bereits auf dem Hof vom Vorsitzenden Mustafa Altun, dem Imam Mehmet Karadag und Mustafa Kocoglu herzlich willkommen geheißen. Nach kurzen Erläuterungen gab es für die männlichen wie weiblichen christlichen Besucher eine Einladung, als Gäste am Nachtgebet der nach und nach eintreffenden Männer der islamischen Gemeinde teilzunehmen.

Daran anschließend war es möglich, alle Einrichtungen des eher schlichten Gebetsraumes aus der Nähe zu betrachten und Fragen zu klären, bevor die Begegnung in der Teestube der Gemeinde fortgesetzt wurde.Dort erfuhren die CVJM-Besucher viele Details über die fünf Säulen religiöser Pflichten islamischer Glaubenspraxis. Kocoglu erwies sich dabei als eindrücklicher Erklärer. Das Gespräch schloss aber auch tagesaktuelle Fragen nicht aus. Sehr schnell bestand Einigkeit darüber, dass keine Weltreligion in ihrem Kernanliegen die Anwendung von Gewalt und Abkehr von Toleranz und gegenseitiger Akzeptanz rechtfertige, sondern vielmehr das friedliche Zusammenleben aller Menschen regeln solle. Imam Karadag gebrauchte bei einem Schlusswort das Bild eines Bootes im stürmischen Meer, in dem die Menschen gemeinsam unterwegs seien und es von allen friedliebenden Mitfahrern abhänge, das Ziel zu erreichen.

Die Zeit reichte nicht aus, um bei Tee und Gebäck alle Themen - wie etwa die Rollen von Frauen und Männern im Kontext des jeweiligen Glaubens - zu vertiefen. Deshalb überreichte CVJM-Vorsitzende Frauke Pfeiffer nicht nur ein kleines Geschenk an die Gastgeber, sondern sprach auch eine Einladung zum Gegenbesuch aus. Dabei soll dann der Dialog fortgesetzt werden, zumal deutlich wurde, dass viele türkische Mitbürger bereits in dritter und vierter Generation im Peiner Land wohnen und nicht unerheblich zu dessen Entwicklung beitragen.

Die Kooperation an vielen Arbeitsplätzen gelinge zumeist vorbildlich und könne richtungweisend für nachbarschaftliche Entwicklungen und Begegnungen sein, so Könemann abschließend.

ale

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