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CDU kritisiert Wahlanalyse

Peine CDU kritisiert Wahlanalyse

Peine. Zum Artikel „Hat die AfD verhindert, dass Saemann im ersten Wahlgang Bürgermeister wird?“, nehmen Christoph Plett, Gerhard Brendecke und Peter Jauernig von der Peiner CDU Stellung. Sie kritisieren dabei die Wahlanalyse des Vechelder Politikwissenschaftlers Dr. Ulrich Menzel.

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Die Wahlanalyse in Peine sorgt für Kontroversen.

Plett betont: „Die notwendige Stichwahl um das Peiner Bürgermeisteramt zwischen Andreas Meier und seinem Gegenkandidaten ist allein das Verdienst von Andreas Meier und der Geschlossenheit innerhalb der CDU.“ Dass Menzel glaube mitteilen zu müssen, dass das Abschneiden von Meier (CDU) nicht an ihm und an seiner klaren Profilierung liege, sei hanebüchen.

„Herr Menzel gibt seine Erklärung im Gewand des Wissenschaftlers ab, obwohl er keine auf Daten basierende Erhebung durchgeführt hat“, kritisiert Brendecke. Woher wolle der Vechelder von einem „doppelten Mobilisierungseffekt“ Kenntnis haben? Allein der Blick auf die Landratswahl hätte Menzel zeigen müssen, „dass er vollkommen daneben liegt“.

Bei der Kreistagswahl habe die AfD kandidiert und 8,7 Prozent erzielt. Der CDU-Landratskandidat Dr. Burkhardt Budde habe 31,3 Prozent erzielt und das Ergebnis der CDU für den Kreistag habe bei 30,4 Prozent gelegen - somit lägen diese Ergebnisse gleich auf. Plett sagte: „Wenn man der Argumentation von Herrn Menzel folgen würde, dass hier ein ,doppelter Mobilisierungseffekt‘ eingetreten ist, hätte das auf das Ergebnis des Landratskandidaten durchschlagen müssen - dies hat es offensichtlich nicht getan und die offensichtliche Parteinahme für die SPD unter wissenschaftlichem Gewand führt sich selbst ad absurdum.“ Darüber hinaus widerspreche sich Menzel, indem er glaube, dass die AfD-Wähler die CDU als zweitbeste Option sehen, und im Weiteren seiner Analyse komme er zu dem Ergebnis, dass die AfD einen Großteil der Wähler aus dem SPD-Lager beziehe. „Wenn die Wähler aus dem SPD-Lager kommen, sehen sie ganz sicher nicht die CDU als zweitbeste Option an“, so Plett.

Die großen Erfolge der CDU im Stadtgebiet, zum Beispiel in Schwicheldt, wo die CDU 17,8 Prozent hinzugewonnen und in Vöhrum, wo die CDU ebenfalls 15,8 Prozent hinzugewonnen habe, sei kein AfD-Kandidat angetreten und die CDU habe mit den „sehr guten“ Ortsbürgermeisterkandidaten Christian Bartscht und Dr. Ingo Reinhardt, die Wähler überzeugt. Plett betont „Eine solch absurde Analyse von einem ehemaligen Professor ohne Datenerhebung ist unseriös, und Herr Menzel hätte besser geschwiegen, als sich so offensichtlich in den Dienst der SPD zu stellen.“ Dr. Menzel wird zu den CDU-Vorwürfen Stellung nehmen.

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