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CDU kritisiert Stadtverwaltung

Peine CDU kritisiert Stadtverwaltung

Entschieden weisen Jan-Philipp Schönaich, Friedrich-Wilhelm Lauschke und Carsten Heuer den Vorstoß der Peiner Stadtverwaltung zurück, dass es für die unten genannten Ortschaften wegen der sinkenden Schülerzahlen zukünftig nur noch eine Ganztagsschule geben soll.

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Die Peiner CDU macht sich für drei Ganztagsschulen in Dungelbeck, Woltorf und Schmedenstedt stark (v.l.): Diana Jütte, Jan-Philipp Schönaich, Carsten Heuer, Friedrich-Wilhelm Lauschke, Christoph Plett, Andreas Meier und Gerhard Brendecke.

Quelle: A

Peine. Der Standort dieser neuen Schule soll noch nicht feststehen.

Bisher gibt es eine Grundschule in Dungelbeck (67 Schüler) und eine kombinierte Grundschule in Schmedenstedt/Woltorf (116 Schüler). CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Christoph Plett betont: „Wir als Peiner CDU wollen, dass alle drei Schulstandorte erhalten bleiben. Außerdem sind wir verwundert, dass Stadtrat Friedhelm Seffer öffentlich über die Schulentwicklung in den drei Orten philosophiert, obwohl er dafür keinen politischen Auftrag hat. Die Verwaltung hat sich ohne politischen Auftrag in dieser Frage zurückzuhalten.“

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Meier ergänzt: „Die Verwaltung hat jetzt zwei große Schulprojekte in Stederdorf und Vöhrum vor dem Bug. Da macht es doch keinen Sinn, jetzt ohne jeglichen Druck auch noch dieses Fass aufzumachen und die Bürger zu verunsichern.“ Außerdem müsse es erst einmal eine Elternbefragung geben, „um belastbare Daten zu haben und um die Wünsche der Eltern in Dungelbeck, Schmedenstedt und Woltorf zu kennen“.

Was kann sich die CDU als Lösung vorstellen? Jan-Philipp Schönaich plädiert für offene und keine gebundenen Ganztagsschulen (siehe Info), „um den freien Elternwillen im Rahmen der Betreuung individuell anwählen zu können“. Die Bevölkerung müsse gefragt werden, nicht nur die Eltern der schulpflichtigen Kinder. Der Erhalt einer Schule sei für die dörfliche Gemeinschaft unerlässlich.

Es ist laut dem Christdemokraten Andreas Meier ganz wichtig, dass die Schulen erhalten bleiben, „denn ansonsten sterben die Ortschaften schleichend aus“. Ein Dorf sei für junge Eltern uninteressant, wenn es dort kein schulisches Angebot für die Kinder gebe. Dann werde sich künftig keiner mehr in dem Ort ansiedeln. Und was solle eigentlich mit den dann leerstehenden Gebäuden passieren? Auch für die Nachnutzung gebe es keine Antwort von der Verwaltung. Die CDU möchte daher, dass man jetzt ohne zeitlichen Druck Daten und Meinungen sammelt, um dann die beste Lösung für die jeweiligen Orte zu finden.

tk

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