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CDU kritisiert SPD/Grüne wegen Fracking-Resolution

Peine CDU kritisiert SPD/Grüne wegen Fracking-Resolution

Das Verhalten der rot-grünen Mehrheit im Peiner Stadtrat wegen der Resolution zum Fracking kritisieren die CDU-Ratsherren Christoph Plett, Gerhard Bietz und Dr. Ingo Reinhardt scharf.

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Fracking: Die Methode, Erdöl und Erdgas zu fördern, ist umstritten.

Quelle: Archiv

Peine. Es gehe hier nicht um pro und contra Fracking, sondern um die Frage, was eigentlich die Korbacher Resolution mit dem Stadtgebiet Peine zu tun haben soll, so der Fraktionsvorsitzende Plett. Sein Kollege Bietz fügt hinzu: „Es mutet schon ziemlich abenteuerlich an, wenn Frau Kentner von den Grünen einen Zusammenhang zwischen der konventionellen Fördertechnik beim aktiven Ölfeld in Wendesse und einer möglichen Fracking-Technologie dort sieht.“

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie habe durch den Leitenden Bergdirektor Klaus Söntgerath spätestens in der städtischen Planungsausschuss-Sitzung im August für alle klargestellt, dass die Fracking-Technologie zur Erschließung von Schieferöl und Schiefergas im Stadtgebiet aufgrund der geologischen und technischen Voraussetzungen nicht wirtschaftlich zu betreiben sei, ergänzte Reinhardt. Somit werde sich auch kein Gutachter aus der Lagerstätten-Erkundung finden, der das Gegenteil unterschreibe.

Plett findet es mehr als bedenklich, dass SPD und Grüne mit Halbwissen argumentieren und dabei Ängste in der Bevölkerung schüren würden. „Besonders scheinheilig werden die rot-grünen Antragsteller, wenn sie uns als Unterstützer des Frackings darstellen wollen oder gar einer Mandats-Pflichtverletzung bezichtigen.“

Reinhardt betonte: „Wir sind einfach der falsche Adressat.“ Die SPD-Ratsfraktion müsse sich dann schon an ein anderes SPD-Mitglied, den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies, wenden, der sich für die Wiederaufnahme des Frackings in konventionellen Lagerstätten eingesetzt habe. Aber vielleicht sei das Aussprechen von Wahrheiten einfach nur unangenehm für die örtliche SPD, ergänzte Bietz.

Die drei CDU-Ratsmitglieder resümieren: „Bevor man eine allgemeine Resolution zu einer Fördertechnik in ein örtliches Schema pressen möchte, sollte man sich grundlegend informieren. Herr Saemann bleibt aufgefordert, sich für seinen Vorwurf der angeblichen Mandats-Pflichtverletzung zu entschuldigen.“

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